8 nützliche Tools für Kreative

3 years ago

Tools und Apps für die Kreativbranche gibt es wie Sand am Meer. Doch die richtige Auswahl kann nicht nur viel Zeit sparen, sondern auch den nächsten Kreativitätsboost vorbereiten und langfristig Effizienz sichern. Doch viele Anwendungen auf dem Markt sind teuer und belassen ihren Nutzen auf dem Niveau reiner Spielerei. Wir haben für Sie die Spreu vom Weizen getrennt.

1) Mindmapping

Mindmapping hat sich als Methode zur Strukturierung von Ideen, zum Planen von Projekten, zum Organisieren von Inhalten oder einfach zum Erstellen einer Übersicht durchgesetzt. Die Methode ist einfach, intuitiv und lässt sich schnell individualisieren. Damit Mindmaps auch mit Kollegen geteilt, weiter bearbeitet oder langfristig archiviert werden können, empfiehlt es sich, auch digitale Versionen anzulegen. Ein Tool zum Mindmapping sollte an keinem Arbeitsplatz fehlen.

Tipp: Mindmeister.com (kostenfreie und kostenpflichtige Lizenzen)

2) Die Immer-dabei-Kladde

Das gute alte Blatt Papier, es hat doch seine Vorzüge. Zum Krizzeln, Doodeln, Schreiben oder auch einfach nur, um diesen heiligen Moment zu genießen: Das weiße Blatt liegt ordentlich gerichtet auf dem Schreibtisch, es ist wie eine Initiation, den ersten Strich zu setzen, bevor die Kreativität zu fließen beginnt. Zugegeben, wem es ähnlich geht, der wird das echte Papier nie ganz ersetzen können. Abhilfe schafft dennoch eine Reihe praktischer Apps für Notizen und Skizzen unterwegs. Verwenden Sie einen Stylus um genauer Arbeiten zu können und das Feeling zu verbessern.

Tipp: SketchBook Pro (Android,

3) Ideen umherwirbeln lassen

Eine der bekanntesten und effektivsten Kreativitätstechniken, beispielsweise um schnell eine große Zahl an Ideen zu generieren, ist das Brainstorming. Ob mit Feedback oder ohne, Kurzdiskussionen nach jeder Idee oder der bloßen Sammlung, das klassische Brainstorming wurde von vielen Organisationsentwicklern für die verschiedensten Zwecke angepasst. Eine innovative App, die Ideensammlung sowohl in der Gruppe mit Freunden oder Kollegen, als auch mit der Community erlaubt ist Brainr. So lässt sich auch die Schwarmintelligenz Dritter nutzen, indem man Fragen einstellt und auf die Ideen der Community wartet. Nicht nur ein witziges Feature, sondern ein riesen Suchtfaktor. Wir können uns nicht entscheiden, was mehr Spaß macht: das Fragen oder das Antworten?

Tipp: Brainr.de (kostenlos dank Community)

4) Zusammenarbeiten

Wenn es um das richtige Zusammenarbeiten geht, spalten sich die Kollegen schnell in Lager. Da gibt es den Social-Guy, der am liebsten eine Facebook-Gruppe erstellt und dort alle Infos und Ideen teilt. Es gibt den Tool-Fetischisten, der jede Woche ein neues Tool testet und alle Kollegen einlädt sich Accounts zu erstellen. Und es gibt den E-Mail-Worker, der gerne mal dafür sorgt, dass dank CC und BCC dutzende Mails mit „ToDos“, „Danke“ oder „Okays“ durch die Postfächer der Firma huschen. Alles in allem: not so efficient. Schauen Sie sich durch die Tools auf dem Markt und entscheiden gemeinsam, welches das passende ist. Das für grundsätzlich kostenlose und für Unternehmen günstige Tool Trello erfreut sich gerade besonderer Beliebtheit.

Tipp: Trello.org, (online sowie als App für Android/iOS, kostenfreie und kostenpflichtig Lizenzen)

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5) Texten, was das Zeug hält

Sie kennen das: Man schreibt einen Text, der Kollege redigiert, ein anderer korrigiert, neue Ideen kommen. Alles ist in Entwicklung, vieles ändert sich. Der Text soll gut werden, die Ideen sprudeln. Und plötzlich finden sich alle Beteiligten vor einem Text- und Paragraphenchaos wieder, voller Anmerkungen, Kommentare, Markierungen und einem endlosen Durcheinander von alten und neuen Versionen. Gut, ganz so schlimm ist es nicht … Dennoch könnte ein Tool zur Abstimmung von Texten die Arbeit um einiges erleichtern. SMASHDOCs ist ein solches Tool, mit dem sich Texte cloudbasiert erstellen, korrigieren und diskutieren lassen. Dabei werden alle Änderungen nachvollziehbar gespeichert, so sind auch Vorgängerversionen und der Bearbeitungsverlauf erkennbar.

Tipp: Smashdocs.net (kostenlos)

6) Was steht an?

Die gute alte ToDo-Liste ist wohl am häufigsten in das Blickfeld der App-Entwicklung geraten. Ob als puristische Listenversion (Remember the Milk), organisatorischer Alleskönner (Evernote und Evernote Premium), bis hin zu High-End-ToDo-Listen mit dramatischen Priorisierungseffekten und buntem Gestaltungsspielraum (ToDo Map, Awesome Note) gibt es wirklich alles auf dem Markt. Wir finden: einfach durchtesten. Im Endeffekt kann die richtige App eine Riesen-Alltagshilfe sein. Doch auch die beste Listensammlung muss erst einmal durchgearbeitet werden.

Tipp: Remember the Milk (Android/iOS, kostenlos) Evernote (Android/iOS kostenfreie und kostenpflichtige Lizenzen), Awesome Note (iOS;

7) Malen, Skizzieren, bunt machen

Ob sich Design- und Grafikapps für Smartphone oder Tablet wirklich mit Lösungen für Desktop-PCs vergleichen lassen ist Geschmackssache. Insbesondere Haptik und Usability sind immer wieder Kritikpunkte, oftmals auch durch Größe oder Bedienbarkeit des Endgerätes beeinflusst. Ein unschlagbarer Vorteil ist die Mobilität und inzwischen sehr gute Kompatibilität. Denn die bekannten Foto/Video/Grafik-Bearbeitungssuiten sind inzwischen alle auch im Play Store oder im iTunes Store verfügbar. Am besten ist es daher, bei einem Hersteller zu bleiben. Der tatsächliche Nutzen einer mobilen Variante ist dann oftmals individuell. Eines muss aber mobil auch mal sein, für jeden Kreativling: Malen, Skizzieren oder einfach mit Farbe kleckern. Um die müde Kreativität wieder auf Trab zu bringen, eignen sich daher auch anspruchsvolle Apps wie Procreate fürs iPad.

Tipp: Paper by FiftyThree Inc. (iPad; kostenlos), Procreate (iPad;

8) Smartpen

Zugegeben, mit den Smartpens verschwimmt die Grenze zwischen Tool und Gadget immer mehr. Der Smartpen ist ein Geschenk für alle, die gerne auf Papier schreiben, aber auf ihr Tablet nicht verzichten können. Die Smartpens erlauben es, ganz gewöhnliche handschriftliche Notizen anzufertigen. Mit dem Unterschied, dass diese automatisch digitalisiert werden und sich, im Übrigen verblüffend genau, auf Smartphone und Tablet übertragen lassen und dort fortan auch in digitaler Form existieren. Praktisch für alle, die sich lieber manuelle Notizen oder Skizzen machen, diese aber praktisch und überall auffindbar lagern wollen – zum Beispiel in der Cloud.

Tipp: IRISnotes, Livescribe, Wacom Inkling u.a. (Kosten: zw. 80-200 Euro, je nach Modell)