Die wichtigsten Awards für Kreative

3 years ago

Dutzende Wettbewerbe für Kreativagenturen führen jedes Jahr einen lustigen Award-Zirkus auf. Die Trophäen zieren die Eingangshallen vieler namhafter Häuser der Kreativszene. Seit Jahren diskutieren jedoch führende Agenturen, welche Awards noch Qualitätsaussagen zulassen und welche eben nicht. Meist preisgekrönte Agenturchefs verzichten bisweilen sogar auf eine Teilnahme an wichtigen Auszeichnungen. Jung von Matt und Scholz & Friends bleiben manchmal auch wichtigen Wettbewerben fern. Sie sparen sich die Kosten und investieren lieber in die Nachwuchsförderung. Gleichwohl sind sich viele Kritiker einig, dass einige Awards gerade für jüngere Agenturen wichtig sind, weil sie für Qualität stehen und in der Werbetreibenden Wirtschaft nach wie vor gut beleumundet sind.

Klare Kriterien, Fachjury, hohe Einreichungs- und kleine Auszeichnungsquote

Wettbewerbe sind ihrer Idee nach dafür gedacht, die Leistungen möglichst vieler Vertreter einer Branche zu einem bestimmten Zeitpunkt zu vergleichen. Bei einigen Auszeichnungen wird jedoch kritisiert, dass sie eine Auszeichnungsquote von 30 Prozent bei wenigen Wettbewerbern haben. Experten halten eine einstellige Auszeichnungsquote für ausreichend. Als wichtiges Qualitätsmerkmal eines Awards gilt zudem eine exzellente Fachjury von namhaften Experten, deren Urteil begründet und nachvollziehbar ist. Ebenso wichtig sind deutlich abgegrenzte Kategorien und eine klare Definition, nach welchen Kriterien Awards zuerkannt werden. Diese Qualitätsmerkmale erfüllen drei Wettbewerbe, die auch jeweils zu den ältesten der Kreativbranche zählen.

ADC Award nach wie vor eine Reputationsrakete für Kreative

Die goldenen Nägel des Art Directors Club Deutschland gehören in Deutschland sicherlich zu den begehrtesten Trophäen der Branche. 1964 gründete sich der Club nach dem bereits 1920 in den USA etablierten Vorbild. Er wird jedes Jahr mit großer öffentlicher Beachtung im Frühjahr verliehen. Früher in Frankfurt am Main, mittlerweile in Hamburg. Ziel ist neben der Nachwuchsförderung auch, die höchsten Ansprüche in der Werbebranche hochzuhalten. Er ist kategorisiert in Print-, Audiovisuelle und Digitale Medien, Dialogmarketing, PR, Räumliche Inszenierung, Design, Editorial, Handwerk, Ganzheitliche Kommunikation und einem Sammelsurium, das „Out of any Box“ genannt wird.

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Effi der GWA fördert die Effizienz der Markenkommunikation

Bereits zum 34. Mal wird 2015 vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA e.V.) der Effi verliehen. Auch er entstand nach einer amerikanischen Vorlage und zeichnet jährlich in zehn bis früher 15 Kategorien Werbekampagnen aus, die besonders effizient im Sinne der Verkaufsförderung wirken sollen. Wie alle Wettbewerbe passt sich der Effi der Branchenentwicklung an. Besonders die Kategorien setzen sich von den klassischen Bezeichnungen ab. Sie heißen für 2015: New New, Comeback, Evergreen, Activation, David vs. Goliath, Doing Good, Content Hero, Brand Experience, Brand Partnerships und Customer Value. Der Effi wird traditionell im späten Herbst vergeben.

Die Löwen von Cannes strahlen weltweit

Das internationale Werbefestival in Cannes gehört wohl im Sommer zu den bekanntesten Wettbewerben. Seit über 60 Jahren leben hier die internationalen Player der Kreativszene ihre Ideen aus. Allerdings ist die Masse an Einreichungen auch unübersichtlich. 2013 wurden annähernd 36.000 Beiträge eingereicht und 1.150 Löwen in Gold, Silber und Bronze verliehen. Auch hier passen sich die Kategorien an das Marktgeschehen an. 2014 standen für Einreichungen zur Verfügung: Presse, Film, Outdoor, Radio, Direct, Media, Promo, Cyber, Titanium, Design, PR, Film Craft, Creative Effeciviness, Branded Content und Entertainment, Mobile, Innovation sowie Product Design. Die besten Arbeiten präsentieren sich sogar in deutschen Kinos. Die sogenannte „Cannes Rolle“ gilt als Leistungsschau der weltweiten TV- und Filmwerbung und findet bei Cineasten und Werbern große Beachtung.

Rücklagen bilden für Flaute, Fiskus und Investitionen

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