Was muss – Was kann – Was darf: Buchführung für Gründer im Schnelldurchgang

2 weeks ago
Gründer

Die Buchführung bereitet dem ein oder anderem Unternehmer Kopfzerbrechen oder sogar eine ganze Menge Stress. Warum muss jedes Unternehmen Bücher führen und muss es wirklich jeder, der sich Unternehmer nennt? Der Name unseres neuen E-Books ist Programm: Buchführung im Schnelldurchgang. Wer muss sie machen, was genau ist Buchführung und wer kann dabei helfen? Lesen Sie mehr zu Themen wie:

  • Wer muss Bücher führen?
  • Welche Alternativen zur Buchführung gibt es?
  • Sonderfall: Kleinunternehmen
  • GmbH oder AG – Welche Unterschiede gibt es bei der Buchführung?
  • Der Steuerberater: Kompliziertes geht einfacher

Rechnung mit einigen Unbekannten – So kann man die Buchführung auch nennen. Fängt man an diese händisch umzusetzen, fällt die Aufgabe fast kompliziert aus und birgt hohes Fehlerrisiko.

Gründe für Buchhaltung – Warum die Buchhaltung für alle nützlich ist

Wem bringt die Bürokratie etwas und für wen bringt sie die meisten Vorteile? Überraschende Antwort für viele Unternehmer: Die Vorteile gelten ihnen selbst. Die Buchführung dient vor allem der Berechnung der Wirtschaftlichkeit.

Rechte und Pflichten – Wer und was?

Die Pflicht zur Buchführung gilt nicht für jeden. Durch Grenzen für Umsatz und Gewinn werden Kleinunternehmen von buchführungspflichtigen Unternehmern getrennt. Ob jemand eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung macht oder zur doppelten Buchführung zurückgreifen muss, erfahren Sie in unserem E-Book. Auch wie Ihre Unternehmensform sich auf Ihre Buchhaltungspflichten auswirkt, verraten wir im Detail:

Doppelte Buchführung oder EÜR?

An der unbeliebten Buchführung führt kein Weg vorbei. Generell müssen alle Gewerbetreibenden eine Buchhaltung führen, in der sie Einnahmen und Ausgaben erfassen sowie den Ertrag ermitteln. Je nach Unternehmen und Unternehmensgröße werden unterschiedliche Anforderungen an die Buchhaltung gestellt. Hierbei unterscheidet der Gesetzesgeber zwischen zwei Formen:

  • Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR)
  • Doppelte Buchführung

Weniger Bürokratie für die Kleinsten

Kleingewerbetreibende können sich von der Umsatzsteuer befreien lassen, wenn sie weniger als 17.500,- Euro Gewinn im Jahr erzielen. Freiberufler und kleine Personengesellschaften müssen keine Bilanz erstellen. Sie sind Nutznießer der Einnahme-Überschuss-Rechnung und können auf einfachem Weg ihren Gewinn ermitteln. Bei Freiberuflern spielt die Höhe des Umsatzes und des Gewinns keine Rolle. Sie unterliegen immer der EÜR.

Personengesellschaften haben die Wahl

Einzelunternehmer, der eingetragene Kaufmann und GbRs (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) haben grundsätzlich die Wahl zwischen EÜR oder Bilanzierung d.h. einer doppelten Buchführung. Dieses Wahlrecht gilt allerdings nur solange der Jahresumsatz die Grenze von mehr als 600.000 Euro nicht überschreitet oder der Jahresgewinn nicht über 60.000 Euro liegt.

Kapitalgesellschaften müssen doppelt verbuchen

Unternehmen, die im Handelsregister angemeldet sind sowie alle Kapitalgesellschaften (u.a. GmbH, UG oder AG) müssen unabhängig von Umsatz und Gewinn die doppelte Buchführung vornehmen. Sie sind dazu verpflichtete eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlust-Rechnung (GuV) zu erstellen, unabhängig von der Höhe des Umsatzes und des Gewinns.

Arten von Unternehmenssteuer

Der Gesetzgeber ist einfallsreich, wenn es um die Besteuerung von Betrieben geht.

  • Einkommenssteuer
  • Gewerbesteuer
    Ab einem Jahresgewinn von 24.500,- Euro. Die Höhe richtet sich nach dem Satz der Örtlichen Gemeinde. Freiberufler müssen KEINE Gewerbesteuer bezahlen.
  • Körperschaftssteuer
    Betrifft ausschließlich Kapitalgesellschaften und bezieht sich auf den Gewinn der Gesellschaft. Der Steuersatz ist dabei unabhängig von der Höhe des Gewinns und beträgt einheitlich 15 %.
  • Abgeltungssteuer
    Dabei handelt es sich um keine direkte Steuer für die Gesellschaft.  Allerdings muss das Unternehmen bei der Ausschüttung von Gewinnen diese direkt einbehalten. Nur Kapitalgesellschaften sind von der Abgeltungssteuer betroffen

Keine Angst vor dem Zahlendschungel

Bevor Unternehmer vor Verzweiflung die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, sollten sie lieber einen Steuerberater aufsuchen oder eine Buchhaltungssoftware verwenden. Dadurch bleibt der administrativer Aufwand in einem überschaubaren Rahmen. Über eine übersichtliche Buchhaltung freut sich nicht nur das Finanzamt. Gerade für Freiberufler und kleine Gewerbe ist es wichtig, stets ein Auge auf die betrieblichen Finanzen zu werfen, um möglichen Engpässen vorzubeugen. Unsere E-Book liefert Ihnen die wichtigsten Details im Überblick.