Projektakquise über Projektportale

3 years ago

Akquise auf Projektplattformen

Immer mehr potenzielle Kunden schreiben Aufträge für Freelancer über Projektplattformen aus. Wenn Sie in den richtigen Portalen präsent sind, ist das ein wichtiges Akquise-Standbein. Entscheidend aber ist, wie Sie sie nutzen. Halten Sie stets ihr Profil aktuell. Stöbern Sie in den Ausschreibungen, denn nicht immer verwenden Auftraggeber die richtigen Fachbegriffe. Und nutzen Sie die für Sie wichtigsten Portale regelmäßig; denn die besten Ausschreibungen sind auch schnell vergeben. Und haben Sie keine Scheu vor Vermittlern – aber seien Sie auf der Hut, dass Sie Ihre Interessen durchsetzen.

Zeigen Sie Profil und Ihre Kompetenzen

Die meisten Projektbörsen bieten neben ihren Ausschreibungen auch Freelancern die Möglichkeit der Eigendarstellung. Nutzen Sie diese und erstellen Sie ein aussagekräftiges Profil mit Bild. Denn viele potenzielle Kunden schauen sich nicht nur Ihr Angebot an sondern auch ihr Profil. Hier sollte keine Differenz auftauchen. Präsentieren Sie mit Ihrem Profil Ihre Fähigkeiten aus der Sicht Ihrer potenziellen Kunden. Laden Sie Referenzen, Zertifikate und Zeugnisse hoch. Verzetteln Sie sich aber nicht. Präsentieren Sie Ihre Kernkompetenz ausführlich und gehen Sie dann zu den Randbereichen über.

Einen Tag pro Woche steht Akquise auf der To Do List

Besuchen Sie regelmäßig die Portale und lesen Sie auch Ausschreibungen, für die Sie sich nur am Rande interessieren. Dadurch erkennen Sie generelle Tendenzen wie beispielsweise Honorarentwicklungen, Erwartungen der Kunden und eventuell auch Veränderungen in Ihrem Fachgebiet. Richten Sie sich Such-Profile mit einem Alert ein, über die Sie passende Angebote per E-Mail erhalten. Passen Sie diese Profile an, wenn Ihre Marktbeobachtungen dafür Anzeichen geben. Und auch wenn Sie aktuell viele Aufträge haben: Richten Sie sich einen festen Tag in der Woche ein, an dem Sie zwei Stunden Akquise betreiben. Denn zum einen ist jedes Projekt irgendwann mal zu Ende und zum anderen sollten Sie sich auch für Ausschreibungen anbieten, wenn Sie noch viel zu tun haben. Denn manchmal ist alleine ein guter Kontakt viel wert, der sich aus einem Angebot ergibt, für das Sie am Ende doch absagen müssen.

Die eigenen Interessen bei Projektvermittlern durchsetzen

Denn auch diese Tendenz müssen Sie zur Kenntnisnehmen: Immer mehr Projektvermittler tummeln sich in den Auftragsportalen mit Ausschreibungen für Konzerne. Die Gründe dafür sind aus Kundensicht einfach. Sie wollen Zeit sparen, Verantwortung für falsche Entscheidungen delegieren und schnellen Ersatz, wenn sie einem Freelancer wegen schlechter Performance wieder kündigen. Dafür zahlen sie dem Vermittler Geld, das Sie im Zweifel weniger verdienen. Beispielsweise beauftragt die Deutsche Telekom AG nur noch Freelancer, die sie über „Zertifizierte Supplier“ bezieht. Häufig sind Vermittler spezialisiert auf eine Branche oder ein Fachgebiet. Dann haben sie ein Netzwerk aufgebaut, unterhalten gute Kontakte vor allem zu Großkonzernen, für die sie Projekte besetzen. Der Kontakt zu ihnen kann wichtig für Sie sein. Allerdings müssen Sie dann Ihre Interessen bei zwei Instanzen durchsetzen.

Stecken Sie sich die richtigen Ziele

Am besten gelingt die Durchsetzung der eigenen Interessen beim Honorar und den grundlegenden Konditionen, wenn Sie genau wissen, was Sie wollen. Legen Sie für Ihre Arbeit einen Honorar-Korridor fest, den Sie nicht unterschreiten. Entscheiden Sie sich, ob Sie beim Kunden vor Ort arbeiten oder nur extern. Wenn Ihr Auftraggeber Sie für einen längeren Zeitraum buchen möchte und Sie bei ihm arbeiten müssen, achten Sie auch auf die Nebenkonditionen wie Reisekosten und Spesen.

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