Kein Unternehmen kommt heute an gutem Content-Marketing vorbei, da das Internet schon seit einigen Jahren eine wegweisende Stellung hinsichtlich Kaufentscheidungen und Marktrecherchen einnimmt. Aus diesem Grund ist ein nachhaltiges Agieren im Netz für jedes Unternehmen essenziell. Und guter Content kann helfen, die Sichtbarkeit und die Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen zu steigern. Wie Content-Marketing und SEO (Suchmaschinen-Optimierung) zusammenhängen, haben wir bereits in einem früheren Artikel erklärt. Eine gute Content-Marketing-Strategie ist dabei unerlässlich.

Gute Planung ist das A und O

Zu allererst kommt es auf eine gute Recherche an: Was und wen wollen Sie erreichen? Wie sieht Ihre Story aus? Anschließend ist eine intensive Planung wichtig – Content Marketing ist kein Selbstläufer, Aufwand und Zeit müssen investiert werden. Außerdem ist der Aufbau Ihres Contents festzulegen, dies erleichtert seine Erstellung deutlich. Nach der Produktion des Contents sollten Sie klären, wie die Zielgruppen auf ihn aufmerksam werden sollen. Daher ist eine gut geplante Distribution entscheidend. Um Ihre Content-Marketing-Kampagne schließlich insgesamt bewerten zu können, sollten Sie nicht auf ein begleitendes Monitoring verzichten.

Die fünf Schritte einer erfolgreichen Content-Marketing-Strategie:

  • Recherche
  • Planung
  • Aufbau
  • Distribution
  • Analyse.

In unserer Checkliste “So entwickeln Sie eine Content-Marketing-Strategie” führen wir Sie anhand dieser fünf Etappen Schritt für Schritt ans Ziel.

Tolle Produkte, bester Service und innovative Ideen – alles enorm wichtig, wenn Ihr Start-up Erfolg haben will. Auch sehr wesentlich: eine gut gemachte Webseite, die bei Google, Bing und in den anderen Internet-Suchmaschinen weit vorne auftaucht. Schließlich kann nur der Geschäfte machen, der gefunden wird. Deshalb verfolgen viele Start-ups von Anfang an eine Strategie zur Suchmaschinenoptimierung, die ihre Homepage aus der Vielzahl der Angebote im Internet herausstechen lässt.

Aus der Masse herausragen ist eine Herausforderung  – aber machbar, wenn Sie mit Ihrer Webseite ein paar grundlegende Spielregeln beim Thema SEO beherzigen. SEO? Heißt in Langform “Suchmaschinenoptimierung” und ist die Abkürzung von Search Engine Optimization (SEO). Dabei geht es darum, dass die eigene Webseite beim organischen Suchmaschinenranking auf den vorderen Plätzen landet –  ohne dass man die vorderen Werbeplätze kauft. Das ist zwar auch eine Möglichkeit, aber eine teure, denn die gesponserten Top-Plätze (bei Google heißen sie AdWords) müssen immer wieder neu gekauft werden und schwanken im Preis je nachdem, wie beliebt ein Suchbegriff ist.

Rechtzeitig starten für nachhaltigen Erfolg

Suchmaschinenoptimierung dagegen zielt darauf ab, langfristig ein gutes Ranking zu erhalten und zu bewahren. Die Strategie ist auf nachhaltigen, überdauernden Erfolg ausgerichtet. Aus eigener Kraft soll die SEO-optimierte Webseite von den gängigen Suchmaschinen und damit von den Kunden gefunden werden. Der Haken an der Sache: Erfolge stellen sich oft nicht sofort ein, sondern brauchen einen etwas längeren Atem. Dann aber können sie umso größer sein. Anders gesagt: Je früher Ihr Start-up sich um eine ordentliche SEO-Strategie bemüht, desto früher werden Sie die Früchte Ihrer Arbeit ernten können – und dann dauerhaft.

Am Anfang steht die Keyword-Analyse

Vorab ist es wichtig zu klären, wer die Zielgruppe Ihres Start-ups ist und wonach Ihre Kunden bei Ihnen suchen. Soll heißen: Welche Schlüsselbegriffe – in der Fachsprache keywords – geben Nutzer im World Wide Web ein, damit Sie auf die Angebote Ihres Start-ups stoßen? Diese Schlagwörter gehören auf Ihre Webseite in Titel, Subtitel, Texte, Bildbeschreibungen. Nicht nur potenzielle Kunden können Sie so finden, sondern auch Google und Co.

Echter Inhalt ist essenziell

Aber Schlagworte aneinander zu reihen, reicht nicht. Die Algorithmen der Suchmaschinen, die für das Ranking von Homepages verantwortlich sind, erkennen schlecht zusammengeschusterte Webseiten mittlerweile und lassen sie außer Acht. Das ist erfreulich, denn auch ein guter Webseiteninhalt (Content) wird erkannt und gewürdigt. Suchmaschinen achten darauf, wie lange ein Nutzer auf einer Webseite bleibt und wie er sich durchklickt. Das eröffnet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Start-up mit gutem Content unverwechselbar zu machen. Sie können auf ihrer Webseite die Geschichte ihres Unternehmens erzählen (Story Telling), Ihr Team vorstellen, die Qualität Ihrer Angebote beschreiben, Tutorials anbieten, allgemeine Informationen für Kunden anbieten oder einen Start-up-Blog schreiben – relevante Keywords fließen dabei automatisch ein.

Dabei ist SEO keine einmalige Sache, sondern begleitet Ihr Start-up dauerhaft. Suchmaschinen würdigen nämlich auch eine gleichbleibende Aktualität, relevante Verlinkungen und eine hohe Social-Media-Aktivität – beides macht die Webseite für Suchmaschinen interessant und vertrauenswürdig.

Crawling für Suchmaschinen

Doch nicht allein guter Inhalt und die richtigen Keywords entscheiden über vordere Platzierungen im Suchmaschinenergebnis. Auch die technische Komponente ist sehr wichtig: Die Webseite Ihres Start-ups muss von Suchmaschinen leicht gefunden, gelesen und indexiert werden können. Dafür „crawlen“ (kriechen) die Programme der Suchmaschinen (auch Robots oder Spider genannt) von URL zu URL und erhalten Informationen von den besuchten Webseiten, die sie dann auswerten.

Weitere technische Voraussetzungen, die Ihre Webseite benötigt: Metadaten und Onpage-Optimierung müssen stimmen und alle Domainseiten benötigen Title und Description, das heißt kompakte Überschriften und Kurzbeschreibungen. Auch Bilder, Videos, Pdf-Dateien, Ortsangaben und interne Links sollten mit sogenannten Title- und Alt-Tags versehen werden. Außerdem sollte Ihre Webseite eine schnelle Ladezeit haben – jede Millisekunde zählt. Für SEO immer wichtiger wird es übrigens, dass Sie auch eine mobile Version Ihrer Webseite erstellen oder responsives Webdesign (das auf verschiedene Größen von Bildschirmen reagiert) anwenden. Suchmaschinen legen darauf immer größeren Wert – ein Grund mehr für innovative Start-ups, hier von Anfang an vorne dabei zu sein.

Wer erfolgreiches Digital Marketing betreiben will, kommt an E-Mail-Marketing kaum vorbei. Denn diese bewährte Maßnahme lässt sich kanalübergreifend einsetzen und bedient wichtige Trends wie Automatisierung und Personalisierung. Besonders für Sie als Start-up oder kleines Unternehmen bietet sich dieses Tool an: Lesen Sie, warum E-Mail-Marketing Ihre Ressourcen schont, wie Sie Kunden an verschiedenen Touchpoints gewinnen und wie Sie zu messbaren Leads kommen.

Neben beliebten sozialen Medien wie Facebook, Instagram & Co. scheinen E-Mails aus einem anderen Jahrhundert zu entstammen. Doch ihr verstaubter Ruf trügt: Kaum ein anderes Tool verfügt über einen vergleichbar ROI und ist so kosteneffizient wie eine versendete E-Mail mit 0,01 bis 2 Cent. Mit dem richtigen Service lassen sich E-Mails in kürzester Zeit erstellen und versenden – vorausgesetzt Sie pflegen Ihre Kundendaten z. B. in einem entsprechenden CRM. Solch ein Datenpool ist Ihr Fundament, mit dem Sie nicht nur Zeit sparen und Ihr Startkapital optimal einsetzen. Sie können auch völlig individuell auf Kundenbedürfnisse und bestimmte Ereignisse eingehen:

Automatisierung – Im Dialog mit Ihren Kunden

Dank Marketing Automation versenden Sie Kampagnen-Inhalte in Echtzeit an unterschiedliche Interessenten. Sie nutzen dazu lediglich ein programmiertes System, das Ihre E-Mail-Prozesse automatisiert. Die Inhalte sind dabei mit einem bestimmten Ereignis verbunden und weisen dadurch eine gewisse Relevanz auf. Mit einem automatisierten E-Mail-Versand begleiten Sie Ihre Zielgruppen zu den richtigen Zeiten oder Aktionen an allen möglichen Touchpoints, die sie im Kaufentscheidungsprozess durchlaufen: Beim Kauf eines Produktes versenden Sie eine E-Mail, die zu dieser Aktion passt. Hat ein Kunde Geburtstag, erhält er z. B. automatisch ein E-Mailing mit Glückwünschen oder einem Gutschein. Die Ereignisse wie Geburtsdatum, letzter Kauf, Datum der Registrierung usw. müssen Ihnen dazu digital in einem CRM, CMS oder Webshop vorliegen. Dieses Kundenverhalten können Sie dann bei der nächsten Kampagne berücksichtigen und noch präzisere Ansprachen daraus ableiten: z. B. für Willkommensserien, Kundenpflege oder Cross- und Up-Selling.

Tracking & Analyse – Ihre Kunden verstehen

E-Mail-Marketing ist optimierbar. Sie werden häufig verfeinern und nachbessern, bis es Ihnen den gewünschten Erfolg bringt. Vom Versand einer E-Mail bis zum Kauf Ihres Produktes können Sie jeden einzelnen Schritt analysieren und den Erfolg Ihrer Kampagnen messen. Eine Webanalyse oder entsprechende Analytic-Tools geben über eine Schnittstelle Aufschluss über das Verhalten Ihrer Kunden und User durch Kennzahlen wie Klick-, Öffnungs-  und Bounceraten, die Höhe Ihres ROI oder die Konversionsraten. Mit einem Postview-Tracking können Sie weitere Details über Ihre Nutzergruppen auswerten und erfahren, welche Nutzer auch ohne Klick im Newsletter etwas bei Ihnen gekauft haben – oder Ihre Website bzw. Landingpage besucht haben. Noch ein wichtiger Hinweis zum Thema Datenschutz: Wie wir hier bereits an anderer Stelle informiert haben, gilt ab 25. Mai 2018 die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Gerade im digitalen Marketing sollten Sie sich ebenso mit den wichtigsten Eckdaten dazu beschäftigen. Wir bieten Ihnen in unserem Bereich “e-Books” verschiedene Informationen zur DSGVO an.

Personalisierung – Ihre Kunden begeistern

Nun kennen Sie das Verhalten Ihrer Kunden, deren Interessen und Wünsche. Nutzen Sie diese Informationen, um individuelle Inhalte gezielt zu planen und mit einer persönlichen Note zu versehen. Ergänzen Sie z. B. Angebote zum letzten Kauf, bei Ablauf einer Lizenz, oder entwickeln Sie mehrstufige Kampagnen mit relevanten Inhalten. Setzen Sie dabei auf professionelle Services, die Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) sind, um nicht mit Ihren E-Mails im Spam-Ordner zu landen. Holen Sie Ihre Zielgruppen dort ab, wo sie sich gerade befinden und nutzen Sie bei Bedarf Schnittstellen z. B. mit Facebook Lead Ads, bei denen sich Interessenten für Ihren Unternehmens-Newsletter anmelden können. Passen Sie die Versandzeitpunkte und die Artikelreihenfolgen an, personalisieren Sie Ihre Texte und Ansprachen so genau wie möglich; bauen Sie dynamische Elemente wie GIFs oder Video-Content ein und begeistern Sie Ihre Kunden mit neuen Angeboten.

Setzen Sie E-Mail-Marketing möglichst kanalübergreifend ein und ergänzen Sie es durch andere Aktivitäten – nutzen Sie diese Kombination mit einem der wichtigsten Kommunikationsmittel im digitalen Marketing, um eine persönliche Beziehung zu Ihren Kunden zu pflegen und diese langfristig an Ihr Unternehmen zu binden. Unser e-Book “Digitales Marketing für Start-Up’s” fasst die wichtigsten Themen für Sie zusammen.

Auf jeder Fachkonferenz, jedem Seminar und von jedem selbsternannten Internet-Guru wird Content-Marketing als das Marketing-Instrument unserer Zeit angepriesen. Zugegeben, der Hype um das Content-Marketing ist angesichts der immensen Erfolge gerechtfertigt, er hat aber auch seine Schattenseiten. So wird erfolgsversprechendes Content-Marketing nicht selten in den Rang einer Wissenschaft erhoben, deren Ausführung man besser in die Hände von Experten legt, die sich ihre Dienste selbstverständlich reichlich entlohnen lassen. Oder man gründet gleich eine eigene Abteilung, in der man für viel Geld die Content-Marketing-Spezialisten von morgen heranzieht.

Bei all dem Hype um das Content-Marketing wird jedoch eines vergessen: Es bedarf nichts zwangsweise eines großen Budgets, um Erfolge zu erzielen.

Der Text

Auch kleine Unternehmen und Agenturen können eine Content-Marketing-Kampagne auf die Beine stellen, ohne sich in Unkosten zu stürzen. Voraussetzung hierfür ist, dass der gestaltete Text die Zielgruppe anspricht und redaktionell aufbereitet wurde. Die folgenden Tipps und Tricks helfen bei der Gestaltung des Contents:

Keine Plattitüden: Gute Texte kommen ohne leere Floskeln und Plattitüden aus und zeichnen sich auch nicht durch einen marktschreierischen Stil aus. Allzu plakative Artikel, die die eigenen Produkte/Dienstleistungen anpreisen, stoßen kaum auf positive Resonanz.

Förmliche Ansprache ist out: In vielen Branchen ist mittlerweile die Leseransprache mit „Du“ üblich. Lediglich in konservativen Branchen bleibt man besser beim „Sie“.

Überschriften, Tabellen und Bullet Points: Gliederung und Layout eines Textes ist enorm wichtig für dessen Lesbarkeit. Das Einbinden von Überschriften, Tabellen und/oder Bullet Points ist daher ein Muss.

Interaktionen zulassen: Texte erwecken mehr Aufmerksamkeit, wenn sich Diskussionen an diese anschließen. Bei einer Blogveröffentlichung lohnt es sich daher die Kommentarfunktion zu aktivieren.

Lektorieren lassen: Ein angeheuerter Lektor gibt den Texten den letzten Schliff – und ist wesentlich kostengünstiger als ein ganzes Team aus gelernten Textern.

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Einzigartigkeit und Mehrwert

Einzigartigkeit und Mehrwert sind zu den meistgebrauchten Schlagwörtern im Rahmen des Content-Marketings avanciert. Tatsächlich sollten sich gute Texte von der breiten Masse abgrenzen. Neben inhaltlichen und stilistischen Punkten lässt sich der Mehrwert eines Textes folgendermaßen steigern:

Ratgeberartikel:Texte, die im Gewand eines Ratgebers daherkommen, haben einen für Leser leicht zu erschließenden Nutzen und stoßen entsprechend häufig auf eine positive Resonanz.
Bilder und Infografiken: Bildlizenzen sind heute für wenige Euro zu haben. Schon einfache Bilder unterstreichen das Geschriebene und erhöhen die Attraktivität eines Textes. Aber auch ganze Infografiken lassen sich heute kostenlos (etwa mit Piktochart) erstellen.

Podcasts und Videos: Wenn es sich zur Illustration eines Artikels anbietet, ist auch das Erstellen von kurzen Podcasts oder Videos eine hervorragende Möglichkeit die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich zu ziehen.

Streuung

Damit der Content auch die Zielgruppe erreicht, gilt es diesen möglichst weit zu streuen. Auch hierbei kann man durchaus mit einem geringen Budget auskommen:

Blog: Die ersten Leser erreicht man über eine Veröffentlichung der Inhalte auf dem Corporate Blog.
Wichtig: Damit sich Inhalte rasch verbreiten, sollten Blogartikel stets mit Social Media Buttons verknüpft sein.

Social Media einbinden: Unternehmen, die in sozialen Netzwerken präsent sind, veröffentlichen ihre Inhalt natürlich auch hier. Postings werden am besten zu Zeiten vorgenommen, in denen auch ein Großteil der Zielgruppe online ist.

No-Follow-Links: No-Follow-Links von Foren und Communitys kosten nichts und bringen dennoch Traffic.

Gastartikel:Hochwertiger Content wird gerne bereitwillig von Bloggern verlinkt. Es lohnt sich daher die Betreiber von Blogs über die eigenen Inhalte zu informieren. Unter Umständen lässt sich auch ein Gastartikel (inklusive Verlinkung) vereinbaren.