Neue Seite „Rechnungs- und Zahlungseinstellungen“

Ab sofort sehen Sie Ihre Rechnungs- und Bankverbindungsdaten ganz übersichtlich auf einer neuen Seite. Dabei haben wir sehr auf eine klare und transparente Darstellung geachtet.

Was Sie beachten sollten:

Der Firmenname kann nach der ersten Lohnabrechnung nicht mehr geändert werden.
Auch die Bankverbindung ist nach der ersten Lohnabrechnung für Änderungen gesperrt.
Unter „Lastschrift-Details“ sehen Sie die Erteilung des SEPA-Mandats. Es orientiert sich am Kaufdatum Ihres Pakets.

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Neue Seite „Einstellungen“

Sage One will Ihnen Arbeit abnehmen und Zeit sparen. Damit Sie alles schnell im Blick haben, haben wir die Seite „Einstellungen“ unserem aktuellen, klaren Style angepasst. Alle Menüpunkte werden dabei übersichtlich in tabellarischer Form dargestellt.

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Neue Fehlzeit „Freizeitausgleich“

Ihre Mitarbeiter haben zu viele Überstunden? Dann gönnen Sie ihnen doch mal eine Auszeit. Mit der neuen Fehlzeitenoption „Freizeitausgleich“ ist das nun zusätzlich zum Sonderurlaub möglich. Durch die farbliche Hervorhebung in der Übersicht ist der Freizeitausgleich für Sie leicht vom Urlaub des jeweiligen Mitarbeiters zu unterscheiden.

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Wahl der Krankenkassenart

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Sind Sie privat, freiwillig oder gesetzlich versichert? Die Wahl treffen Sie nun bequem per Auswahlbox mit integrierter Hilfe. Das erleichtert Ihnen die richtige Eingabe.

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Auch im neuen Jahr dreht sich bei uns alles darum, wie wir Ihnen die Lohnabrechnung weiter vereinfachen können. Mit dem neuen Update von Sage One Lohn & Gehalt möchten wir Sie über folgende Neuerungen informieren:

Angabe der Branchen

Um wesentlich genauer und spezifischer arbeiten zu können, bieten wir ab sofort die Möglichkeit an, Ihrer Firma eine Branche zuzuweisen. Dies ermöglicht es uns, nachfolgende Abfragen präziser zu gestalten.

Eingabe von wiederkehrenden Lohn-Abschlägen oder -Zuschüssen

Wiederkehrende Zuschläge oder Abzüge können Sie nun bequem im Abrechnungsassistenten unter dem Punkt „2. Löhne & Gehälter“ in der Detailbox auf der rechten Seite pflegen. So verpassen Sie keine jährlichen Weihnachtszuschläge oder regelmäßig wiederkehrende Abschläge, die quartalsweise anfallen. Wählen Sie dazu eine Lohnart aus und setzen Sie das Häkchen bei “für zukünftige Monatsabrechnungen merken”. Danach können Sie den Rhythmus auswählen, als Startzeitpunkt wird derzeit der jeweils aktuelle Monat ausgewählt.

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Korrekte Anzeige von Urlaubstagen im Fehlzeitenkalender

Sind halbe Tage Urlaub genommen, werden für den entsprechenden Tag nur „halbe Tage“ farbig markiert. Ein nettes Feature: Wird vormittags Urlaub genommen, ist die linke Hälfte farbig, wird Urlaub am Nachmittag genommen, wird nur die rechte Hälfte des Tages markiert.

Ansicht „Löhne & Gehälter“ im Abrechnungsassistenten

Haben Sie viele Mitarbeiter abzurechnen, ist die Mitarbeiterliste im Abrechnungsassistenten entsprechend lang und muss gescrollt werden. Damit Sie immer alles im Blick behalten, scrollen die rechte Detailbox und der Änderungsdialog nun mit.

 

Tadaa! Sage One präsentiert stolz 20 neue Videos, die Sie auf kurze, informative und äußerst unterhaltsame Streifzüge in die Welt der Buchhaltung und Lohnabrechnung entführen. Wer Buch führen muss, hat nichts zu lachen? Nicht mit Sage One!

Jeder Selbstständige ist zur Buchhaltung verpflichtet. Und viele, die Buchhaltung und Lohnabrechnung selbst erledigen, müssen sich gelegentlich über einen Begriff, eine Frist oder ein Verfahren informieren. Der Unterschied zwischen Rückstellungen und Rücklagen, das Abgabedatum für die Umsatzsteuervoranmeldung und die Berechnung des Kirchensteuerabzugs wollen in Erfahrung gebracht werden. Sie glauben, das sei langweilig? Dann haben Sie die Rechnung ohne Sage One gemacht! In unserem neuen Videoformat „Sage One – Wir erklären mal anders” erläutern wir grundlegende kaufmännische Begriffe nicht nur einfach und verständlich, sondern auch humorvoll!

Blogbeiträge zur Serie:

Schwieriges einfach erklärt

In insgesamt 20 Videos erfahren Freiberuflicher und Kleinunternehmer Wissenswertes zu Rechnungen, Belegen und Abschreibungen. Sage One gibt in 1-minütigen Videos praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen und hilfreiche Tipps für den täglichen Umgang mit Abrechnungen, Meldefristen und Vorauszahlungen. Man erfährt, worin sich Zahlungserinnerungen und Mahnungen unterscheiden, wann sich Minijobber lohnen und wer das Gehalt für Mitarbeiterinnen in Mutterschutz zahlt. So gewinnt man mit jedem Video wertvolles Fachwissen hinzu und findet sich immer leichter in der Welt der Buchhaltung zurecht. Und das Beste: Auch der Spaß kommt nicht zu kurz!

Buchhaltung mit Spaßfaktor

Wie? Spaß und Buchhaltung? Ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Nicht bei Sage One! Jeder Spot hinterlässt ein Lächeln im Gesicht – und das gute Gefühl, einen weiteren Schritt hin zur ordnungsmäßigen Buchführung geschafft zu haben. Apropos ordnungsmäßige Buchführung: Was ist das eigentlich – und muss ich das überhaupt wissen? Die Antwort lautet eindeutig: Ja! Und was sich dahinter verbirgt, erklärt Sage One ebenfalls. So lernt man wichtige Begriffe ganz nebenbei kennen – und das Kontieren geht einem zunehmend routinierter von der Hand.

Wer bei Themen wie Einkommenssteuer, Abschreibungen und der Kleinunternehmerregelung noch etwas Nachhilfe braucht, der hat mit den Videos einen großen Vorrat an Tipps zur Hand, mit denen die Buchhaltung beinahe zum Kinderspiel wird. Anklicken, anschauen, abrechnen – und Spaß haben! So funktionieren Buchhaltung und Lohnabrechnung heute.

Aus der Praxis für die Praxis

Wie nah an der Realität die Spots tatsächlich sind, zeigt sich beispielsweise beim Video rund um das Thema Belege: Während das Finanzamt auf gut sortierte Ordner hofft, führen Quittungen in der Praxis meist ein zerknittertes Dasein in Schuhkartons. Dabei sind sie doch die Grundlage für Buchungen und haben sie entscheidende Auswirkungen auf die Höhe der Umsatzsteuerzahlung! Wieso? Sage One hat die Antwort! Und gibt wertvolle Tipps –zum Beispiel, damit Belege auf Thermopapier nicht wertlos werden.

Neugierig geworden? Oder Lust auf eine kleine Auszeit? Dann tauchen Sie ein in die Welt der Buchhaltung und Lohnabrechnung! Spaßfaktor garantiert – und natürlich das gute Gefühl, auf die nächste Betriebsprüfung optimal vorbereitet zu sein!

Alle Videos der Serie finden Sie hier!

Die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern hängt maßgeblich von der Motivation ab – und darauf haben Arbeitgeber einen ganz entscheidenden Einfluss. Eine bessere Entlohnung erreicht nicht immer ihr Ziel, denn aufgrund der progressiven Einkommensteuer landet meist nur wenig in den Taschen der Arbeitnehmer. Dabei lässt sich die Stimmung auch preiswerter heben: Kleinere Annehmlichkeiten versüßen den Arbeitsalltag und sind ganz legal steuerfrei.

Kleine Annehmlichkeiten steigern Motivation

Die Produktivität der Mitarbeiter hängt von vielen Faktoren ab – die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen gehören in jedem Fall dazu. Wer als Arbeitgeber um ein gutes Betriebsklima bemüht ist, handelt damit nicht ganz uneigennützig. Nachvollziehbar ist aber auch, dass die Aufwendungen besonders effektiv eingesetzt werden sollen. Ein Instrument ist die Finanzierung von kleineren Annehmlichkeiten. Sofern es sich um Sachzuwendungen bis zu einer Summe von 60 Euro brutto für einen Anlass handelt, werden die Ausgaben durch den Fiskus nicht erfasst. Ein solcher persönlicher Anlass kann der Geburtstag, die Hochzeit, der Krankenbesuch, die Geburt oder Einschulung eines Kindes sein. Diese Aufmerksamkeiten entfalten eine große Wirkung, weil Sie eine persönliche Wertschätzung ausdrücken und dem Beschenkten voll zugutekommen.

Muntermacher Kaffee steigert Produktivität – steuerfrei

Ganz ohne besonderen Anlass können Genussmittel durch den Arbeitgeber bezahlt werden: Gebäck, Kaffee oder Tee dürfen ebenso wie andere Getränke steuerfrei durch das Unternehmen bereitgestellt werden. Wichtig ist dabei die Einhaltung der Freigrenze von 44 Euro monatlich. Im Unterschied zum Freibetrag ist es wichtig, diese Grenze keinesfalls zu überschreiten. In diesem Fall müsste die gesamte Summe voll auf das Einkommen des Arbeitnehmers angerechnet und versteuert werden. Kaffee bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich: Der Muntermacher hat mindestens einen ebenso großen Einfluss auf die Arbeitsproduktivität wie das Betriebsklima. Das beliebte Heißgetränk hilft über die typische Mittagsmüdigkeit hinweg und verbessert nachweislich die Konzentration. Für Unternehmen besteht zudem die Möglichkeit, eine professionelle Kaffeemaschine samt aller nötigen Verbrauchsmittel anzumieten – einige Kaffeeröster haben das Marktpotenzial bereits für sich entdeckt.

Abgabefreie Finanzierung der Kinderbetreuung

Abseits dieser Sachzuwendungen kann es sich steuerlich lohnen, den Arbeitnehmer auf anderen Feldern zu unterstützen. Ein Zuschuss von 3 Euro für das Mittag- oder Abendessen betriebsinterner Kantinen bzw. 3,10 Euro für das Essen außer Haus wird nicht durch weitere Abgaben belastet. Für das Frühstück veranschlagt der Staat derzeit einen Betrag von 1,63 Euro, der ebenfalls steuerfrei bleibt.

Selbst die Fahrkosten dürfen zeitlich begrenzt steuerfrei bezuschusst werden: Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel können die tatsächlichen Kosten erstattet werden. Wird das eigene Auto genutzt, sind 0,30 Euro je Kilometer, bei einem Motorrad 0,20 Euro je Kilometer zulässig. Der Gesetzgeber möchte damit Arbeitnehmern auf Montage eine Erleichterung bieten. Als dauerhafte Bezuschussung im Stammbetrieb ist die Unterstützung indes unzulässig, nach 12 Monaten werden die Summen ganz regulär versteuert. Steuerfrei ist die Kostenübernahme von Fortbildungen, solange sie vorwiegend dem betrieblichen Interesse dienen. Der Mitarbeiter sollte das erworbene Wissen in seinem Arbeitsalltag einbringen können – eine Weiterbildungsfinanzierung als Belohnung, die nur dem Arbeitnehmer nützt, wird steuerlich im Rahmen der üblichen Bestimmungen erfasst. Selbst zur Gesundheitsvorsorge darf der Arbeitgeber beitragen, sofern die Summe von 500 Euro jährlich nicht überschritten wird.

Nicht alles ist hier förderungsfähig: Von den Krankenkassen zertifizierte Präventionsprogramme darf der Arbeitgeber bezahlen, den Beitrag zum Fitnessstudio oder Sportverein indes nicht. Keine Einschränkungen gibt es bei der Finanzierung der Kinderbetreuung. Handelt es sich um ein nicht-schulpflichtiges Kind, darf der Arbeitgeber für die Finanzierung einer Kindertagesstätte aufkommen – ohne auch nur einen Cent Steuern dafür entrichten zu müssen.

Auch im letzten Update im Jahr 2015 dreht sich alles um den Jahreswechsel und wie wir Ihnen die Lohnabrechnung weiter vereinfachen können:

Übersicht über Meldungen an Kassen und Ämter

Mit der Echtabrechnung in Sage One erfolgt der Versand von diversen Meldungen an Krankenkassen und Finanzamt – und das ganz automatisch.
Ab sofort sehen Sie genau, welchen Versandstatus Ihre Dokumente haben. So können Sie auf einen Blick sichergehen, dass alles auch an der richtigen Stelle angekommen ist.
Was angezeigt wird

  • “Erstellt” – Das bedeutet, die Meldung wurde erstellt, aber noch nicht versendet.
  • “Versendet” – Alles gutgegangen, die Meldung wurde erfolgreich versendet.

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Lohnsteuerjahresausgleich

Als Arbeitgeber sind Sie zur Durchführung des Lohnsteuerjahresausgleichs verpflichtet, sofern Sie am 31.12. des Ausgleichsjahres mindestens 10 Arbeitnehmer beschäftigen. Bei weniger als 10 Arbeitnehmern sind Sie dazu berechtigt, aber nicht verpflichtet.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mit Sage One können Sie den Lohnsteuerjahresausgleich automatisch durchführen.
Soll dieser wie oben beschrieben stattfinden, brauchen Sie nichts weiter zu tun, denn das entsprechende Häkchen ist in den Einstellungen zum Mitarbeiter (‚Mitarbeiterdaten‘) automatisch gesetzt. Wünscht ein Mitarbeiter den Lohnsteuerjahresausgleich nicht, kann er durch Entfernen des Häkchens ganz einfach davon ausgenommen werden, wie im folgenden Screenshot gezeigt.

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Ausblenden der arbeitsrechtlichen Dokumente im Mitarbeiter-Zugang

Ihre Mitarbeiter sollen im System sich selbst sehen können. Folgende Dokumente sehen sie dort ab sofort jedoch nicht mehr:

  • Template für Arbeitsvertrag
  • RV-Befreiungsantrag

 

Anzeige der Kostenarten und Kostenträger pro Mitarbeiter

Ab sofort können Sie im Sage One Pro-Paket mehrere Kostenstellen und Kostenträger pro Mitarbeiter einstellen. So können Sie mit nur wenigen Klicks Ihre Buchhaltung vereinfachen.

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Mitarbeiter-E-Mail

Sofern Ihre Mitarbeiter Arbeits- und Fehlzeiten über einen eigenen Mitarbeiter-Zugang pflegen, benötigen Sie die jeweilige E-Mail-Adresse des Mitarbeiters. Diese können Sie nun ganz einfach in den Stammdaten des Mitarbeiters hinterlegen.

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Was Sie für das Jahr 2016 beachten sollten

Gut informiert für den Jahreswechsel! Auf Ihrer Startseite in Sage One finden Sie jetzt einen Link zu den Jahreswechsel-Informationen in unserem Sage One Blog.

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Langsam aber sicher neigt sich das Jahr dem Ende zu – und der Gesetzgeber hat bereits einige Änderungen für 2016 veröffentlicht, die Sie als Unternehmer bei der Lohnabrechnung künftig zu beachten haben. Wir möchten Sie wie in jedem Jahr auch diesmal wieder frühzeitig und umfassend über diese wichtigen Themen informieren und Sie gleichzeitig schon mal beruhigen: Die meiste Arbeit erledigt Ihr Sage One ganz automatisch für Sie!

Hier eine Übersicht der Änderungen in der Lohnbuchhaltung für 2015/2016:

Sozialversicherungen und Meldeverfahren

Rechengrößen der Sozialversicherungen

Hinweis für Sage One Kunden: Alle Rechengrößen werden automatisch hinterlegt und gepflegt. Wie immer brauchen Sie nichts zu tun! Die Rechengrößen dienen lediglich als Information.

Die Beitragssätze der Sozialversicherungen bleiben 2016 weitgehend stabil und ändern sich kaum.

  • Der Beitragssatz für die Krankenversicherung bleibt bei 14,6 % und ermäßigt bei 14,0 %.
  • Die Pflegeversicherungsbeiträge bleiben bei 2,35 % zzgl. 0,25 % Beitragszuschlag für Kinderlose, die älter als 23 Jahre sind.
  • Die Beitragshöhe für die Rentenversicherung bleibt bei 18,7 %.
  • Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung bleibt weiterhin bei 3 %.
  • Die Insolvenzgeldumlage fällt von 0,15 % auf 0,12 %.
  • Die Künstlersozialabgabe liegt bei 5,2 %.

 
Jahreswechsel 2

Die größte Veränderung gibt es bei den Beitragsbemessungsgrenzen:

  • In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze von 4.125 Euro auf 4.237,50 Euro Monatseinkommen. Wer mehr verdient, zahlt für das Einkommen über 4.237,50 Euro keine Beiträge zur Kranken- und Pflegversicherung.
  • In der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt die Beitragsbemessungsgrenze West auf 6.200 Euro Monatseinkommen. Im Osten steigt die Grenze auf 5.400 Euro.

Jahreswechsel 1
Jahreswechsel 3
Hinweis für Sage One Kunden: Alle Rechengrößen werden automatisch hinterlegt und gepflegt. Wie immer brauchen Sie nichts zu tun! Die Rechengrößen dienen lediglich als Information.

Änderung bei Entgeltfortzahlung-Erstattung (AAG)

Unter dem AAG ist die U1- und U2-Erstattung gemeint.

Hinweis für Sage One Kunden: Sie müssen nichts tun. Die U1- und U2-Erstattungsanträge werden, wie immer, automatisch mit der Echtabrechnung erstellt und versendet.

Exkurs:

Was versteht man unter der Umlage U1?

Die Umlage U1 ist eine Ausgleichskasse des Arbeitgebers für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall seiner Mitarbeiter. Sie zahlen einen bestimmten Prozentsatz des Bruttoentgeltes ein und erhalten im Krankheitsfall einen daraus resultierenden Teil der Lohnfortzahlung von der Kasse erstattet.
Die Umlage U1 ist verpflichtend für Betriebe bis 30 Mitarbeiter. Beschäftigen Sie durchschnittlich mehr als 30 SV-pflichtige Mitarbeiter pro Monat, nehmen Sie nicht am U1-Umlageverfahren teil.

Was versteht man unter der Umlage U2?

Die Umlage U2 (für Mutterschutz und Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft) ist gesetzlich festgeschrieben und ist für alle Betriebe – unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter – verpflichtend.

Und ganz nebenbei: Jedes Jahr werden über 13 Mio. Erstattungsanträge an die Krankenkassen gesendet und mehr als 6,3 Mrd. Euro an Erstattungen an die Unternehmen gezahlt.

Jahreswechsel 5

Exkurs Ende.

Was ändert sich 2016?

Die Umlageerstattung wird schon seit vielen Jahren elektronisch gemeldet, doch ab 2016 geben die Kassen dazu auch eine elektronische Rückmeldung.

Wie funktioniert das mit den Rückmeldungen ab 2016?

  1. Der Arbeitgeber ermittelt den Entgeltfortzahlungsbetrag und den Erstattungsbetrag. (Hinweis: In Sage One wird das automatisch mit der Echtabrechnung ermittelt.)
  2. Kommt die Krankenkasse zu einem anderen Ergebnis, meldet sie dieses Ergebnis zurück.
  3. Die Krankenkasse überweist nur den von ihr ermittelten Betrag.

Was passiert wenn,
der Betrag gleich dem selbst errechneten Betrag ist?

  • Die Krankenkasse überweist den Betrag und schickt Ihnen einen Brief.

der Betrag nicht gleich dem selbst errechneten Betrag ist?

  • Die Krankenkasse schickt Ihnen auch hier einen Brief, überweist aber nur den von ihr ermittelten Betrag.

 

Änderung auf dem Lohnschein

Bisher wurden erstattungsfähige Arbeitgeberzuwendungen zur betrieblichen Altersvorsorge kumuliert mit „fortgezahltes Bruttoarbeitsentgelt“ ausgewiesen. Das hat bei vielen für Verwirrung gesorgt. Ab 2016 werden die erstattungsfähigen Arbeitgeberzuwendungen in einem getrennten Feld ausgegeben.

Hinweis für Sage One Kunden: Der Lohnschein wird natürlich automatisch durch uns angepasst. Sie brauchen nichts zu tun.

Jahreswechsel 6

 

“Kind-krank-Meldung” endlich wieder elektronisch

Durch die Kollision von gesetzlichen Regelungen und der Entwicklung von elektronischen Meldeverfahren wurde die Entgeltbescheinigung „Kind-krank“ in 2015 nur im „Ersatzverfahren“ (also: Papier) von den Kassen verarbeitet. Hier wurden Veränderungen angekündigt.
Was ändert sich 2016?

Ab 2016 wird die Entgeltbescheinigung wieder elektronisch erstellt und versendet.

Hinweis für Sage One Kunden: Sie brauchen hier nichts zu tun. Die Meldungen werden automatisch mit der Echtabrechnung erstellt und versendet.

Änderungen bei der Lohnsteuer 2016

Besondere Lohnsteuerberechnung im Dezember 2015

Im Dezember können sich die meisten Arbeitnehmer auf „mehr Netto vom Brutto“ freuen! Grund ist das Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergelds und des Kinderzuschlags.

Diese Anhebung erfolgt in zwei Stufen:

Stufe 1

  • Im Dezember 2015 wird der Grundfreibetrag von 8.354 auf 8.472 Euro angehoben (rückwirkend ab 01.01.2015).
  • Damit nicht alle Lohnscheine korrigiert werden müssen, wird die gesamte Änderung mit der Lohnabrechnung für den Dezember berücksichtigt.

Beispiel:
Ein Angestellter mit Steuerklasse I, ohne Kinderfreibetrag, ohne Kirchensteuer, gesetzlich krankenversichert, zahlte bei einem Bruttoentgelt von 2.000 Euro jeden Monat 206,91 Euro Lohnsteuer. Ab Dezember beträgt die Lohnsteuer aber nur 205,39 Euro. Die Differenz von 1,52 Euro, die von Januar bis November zu viel gezahlt wurde, wird nun mit der Dezemberabrechnung erstattet. In diesem Beispiel sind das 16,64 Euro.

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Stufe 2

  • Anhebung des Grundfreibetrags von 8.472 Euro auf 8.652 Euro im Januar 2016

 

Geänderte Lohnsteuerbescheinigung 2016

Bisher konnte man erstellte Lohnsteuerbescheinigungen weder stornieren noch korrigieren. Einmal erstellte Bescheinigungen waren „Gesetz“ für Finanzämter. Das ändert sich ab 2016.

Korrektur- und Stornierungsverfahren ab 2016

  • Korrektur bei:
    • Änderung der Lohnsteuer-Anmeldung nach Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung aufgrund des § 41c Absatz 3 Satz 4 bis 6 EStG zu seinen Gunsten
  • Stornierung bei:
    • Übermittlung eines falschen Kalenderjahrs,
    • falscher Übermittlung von kennzeichnenden Daten zu einer Person (IdNr., eTIN, Name, Vorname und Geburtsdatum) oder
    • Ersetzung von ursprünglich mehreren Einzel-Bescheinigungen zu einer zusammenfassenden Bescheinigung zu einem Arbeitsverhältnis

Hinweis für Sage One Kunden: Für Sie ändert sich nichts. Die Berechnung, Erstellung und Versendung der Lohnsteuerbescheinigung erfolgen automatisch mit der Echtabrechnung.

Jahreswechselarbeiten in Sage One

Auch wenn wir die meisten Änderungen automatisch für Sie im Programm aktualisieren, gibt es einige wenige Dinge, die Sie selbst erldigen müssen. Dazu haben wir Ihnen Videos mit Schritt für Schritt Anleitungen erstellt.

Hier geht es zum Webcast über die Jahreswechselarbeiten in Sage One Lohn & Gehalt.

Hier geht es zum Webcast über die Jahreswechselarbeiten in Sage One Finanzen & Buchhaltung und Sage One Angebot & Rechnung.

Hier geht zu den Anpassungen zum Jahreswechsel in der Buchhaltung.