Online-Marketing gehört heute für jedes Unternehmen von Beginn an dazu: Es soll das frische Unternehmen fokussiert darstellen, auf es aufmerksam machen und die ersten Kunden anziehen. Wie das funktioniert, zeigen wir noch einmal im Überblick:

Das sind die drei Kerne des digitalen Marketings: Erstens Ihre Webseite in unterschiedlichen Rollen: als Blog, als Einstiegsseite für Interessierte, als Landeseite für Kampagnen und Besucher von Suchmaschinen. Es kommt auf den Inhalt und seine Aufbereitung an. Zweitens digitale Medien, über die Sie potenzielle Kunden ansprechen. Drittens E-Mails und Newsletter, mit denen Sie potenzielle Kunden näher ans Unternehmen führen und bestehende Kunden binden – und am besten auch zu Empfehlern machen.

Was in der Regel jeden Unternehmer begeistert, ist auf drei Ebenen recht anspruchsvoll: technisch, redaktionell und organisatorisch. Doch wenn Start-ups einfache Regeln beachten, lassen sich rasch gute Erfolge erzielen. Schließlich soll sich die Investition in das digitale Marketing auszahlen – in diversen Währungen wie neuen Kunden, Aufmerksamkeit, Hinweise von Anwendern etc.

Dreh- und Angelpunkt: die Strategie

Sie sollten genau wissen, wer Ihre potenziellen Kunden sind. Wann und wo überzeugen sie diese mit welchen Argumenten? Wenn Sie eine klare Vorstellung haben, dann wirken Sie automatisch überzeugender. Wofür steht Ihr Unternehmen und an welchen Punkten erreichen Sie echte Interessenten? Die Antworten stehen in Ihrer Strategie für das digitale Marketing. Wie Sie Ihre Strategie kraftvoll gestalten, erfahren Sie im Beitrag „Wieso, weshalb, warum? Die Erstellung einer Online-Marketing-Strategie“. Die Checkliste „So entwickeln Sie eine Content-Marketing-Strategie“, hilft Ihnen ebenfalls bei der wichtigen Entwicklung Ihrer Strategie – auch wenn sich die Checkliste auf das Content-Marketing fokussiert.

Was hilft: der Online-Marketing-Guide

Sie haben Ihre Strategie entwickelt und nun geht es an die Taktik: Worauf fokussieren Sie sich im Online-Marketing? Es gilt, in den vielfältigen Möglichkeiten die Maßnahmen zu finden, die das vorhandene Budget am wirkungsvollsten nutzen. Einen ersten Überblick gibt der Beitrag „Like, Share and become a friend: Social Media Marketing für kleinere Budgets“. Hier erhalten Sie auch unseren Guide „Digitales Marketing leicht gemacht: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erfolg“.

Etwas tiefer geht unser Online-Marketing-Guide. Er startet mit der schon bekannten Strategie und gibt dann Einblicke in zentrale Maßnahmen des digitalen Marketings:

  • Webanalyse: Was suchen Ihre Interessenten und was macht der Mitbewerb? Eine Analyse gibt Ihnen die Möglichkeit zur regelmäßigen Optimierung Ihrer Maßnahmen.
  • Paid Advertising: Sie zahlen für Online-Marketing-Maßnahmen wie Banner und erhalten dafür Kundenkontakte, wenn Sie Kanäle und Botschaften richtig wählen.
  • Search Engine Advertising: Sie zahlen dafür, dass Ihre Angebote bei definierten Suchanfragen auf Google und Co. erscheinen.
  • Search Content Optimization: Sie gestalten Inhalte so attraktiv, dass sie Besuchern gefallen und deren Verweildauer steigt. Außerdem erkennen Suchmaschinen die Attraktivität und ranken Sie höher.
  • Social Media Marketing: Lassen Sie Ihre Angebote auf Facebook, Instagram, YouTube, Pinterest, XING und LinkedIn anzeigen. Ergänzend können Influenzer eingesetzt werden.

Weiter spricht der How-to-Guide die Themen „Marketing Automation“ und „Messenger Marketing“ an. Das wird aber in der Regel erst mit dem Wachstum eines Start-ups lohnend.

Einblicke: Es kommt auf die Details an

Beim digitalen Marketing kommt es auf die Details an: Wer an Ihnen arbeitet, wird es am Erfolg merken, das heißt seine KPIs eher erreichen. Die Infografik „SEO und Content – Gegner? Rivalen? Oder Verbündete?“ vertieft den Zusammenhang zwischen guten Inhalten und dessen Würdigung durch Suchmaschinen. Der Artikel „Suchmaschinen-Optimierung für Start-Up´s“ steigt noch tiefer in das Thema ein. Aber gerade für Start-ups ist auch immer wieder das E-Mail-Marketing interessant, wenn ein ausreichend großer Adressbestand vorhanden ist. Der Artikel „E-Mail-Marketing und warum es immer noch modern ist“ gibt hier erste Einblicke. Zu den Details gehört auch das oft als leidig empfundene Thema Regulierung. Jeder dürfte die DSGVO kennen, die Deutsche Datenschutz-Grundverordnung: Sie ist sinnvoll und jedes Unternehmen muss sie umsetzen, allein um sich vor Angriffen durch Abmahnanwälte zu schützen und einen Reputationsverlust zu vermeiden. Der Beitrag „Umsetzung der DSGVO“ ist eine erste Anlaufstelle für Wissbegierige.

Mit den genannten Beiträgen werden Start-ups noch fitter für das digitale Marketing. Daher gilt: schauen Sie vorbei und informieren Sie sich!

Verschicken Sie E-Newsletter an Ihre Kunden? Führen Sie Online-Gewinnspiele durch? Oder versenden Sie digitale Werbung an Ihre Zielgruppe? Dann müssen Sie seit der verbindlich geltenden Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 bei Ihrem Online-Marketing ganz besonders auf Ihren Umgang mit personengebundenen Daten achten. Andernfalls drohen empfindliche Strafen in Höhe von 20 Millionen Euro oder vier Prozent Ihres Jahresumsatzes.

Was genau sind personengebundene Daten?

Bereits die Verarbeitung eines Kundenauftrags, die Rechnungsstellung oder das Anfordern von Bewerbungsunterlagen führt dazu, dass Sie die DSGVO anwenden müssen. Denn personenbezogene Daten umfassen – anders als oft angenommen – nicht nur Namen, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Auch Profilbilder, Cookie-IDs und IP-Adressen zählen dazu. Besonders brisant ist die DSGVO daher im Rahmen Ihrer digitalen Marketingstrategien, mit der Sie Interesse wecken, Kunden generieren und Aufträge abschließen möchten.

Auf der Suche nach der richtigen Marketingstrategie? Unser kostenloser Online-Marketing-Guide weist Ihnen den Weg zum digitalen Werbeerfolg – Schritt für Schritt, leicht verständlich und sofort umsetzbar.

Welche Daten darf ich überhaupt nutzen?

Fortan dürfen Sie personengebundene Daten nur noch zweckgebunden speichern und nutzen. Initiieren Sie beispielsweise ein Sommergewinnspiel, müssen Sie die so generierten Kontakte nach Ablauf der Aktion umgehend löschen – und dürfen die Adressen nicht für Ihre weitere Akquise nutzen. Auch für ein späteres E-Mailing, den monatlichen Newsletterversand und selbst für die gut gemeinte Weihnachtskarte am Ende des Jahres sind diese Daten tabu.

Welche Pflichten habe ich?

Möchte einer Ihrer Kontakte wissen, welche Daten Sie von ihm gespeichert haben, müssen Sie die Informationen innerhalb von vier Wochen bereitstellen. Ihre Kunden, Vertrags- und Geschäftspartner haben außerdem das Recht, ihre Daten jederzeit ändern oder löschen zu lassen.

Zudem sind Sie verpflichtet, auf die Nutzung von Cookies hinweisen – und zwar ganz prominent, gleich auf Ihrer Startseite, zum Beispiel in Form eines Banners. Mit einem Mausklick geben Ihre User ihr Einverständnis und können anschließend weitersurfen. Ausgenommen von dieser Regelung sind lediglich einfache Cookies, die Sie beispielsweise in Ihrem Online-Shop zur reibungslosen Kaufabwicklung benötigen und die keinerlei Tracking ermöglich.

Versenden Sie E-Newsletter oder bieten Sie E-Mail-Abos an, gilt darüber hinaus das Double-Opt-in-Verfahren. Das bedeutet, dass Ihre Kunden der Datennutzung zweifach zustimmen müssen. Eine einfache Anmeldung reicht nicht mehr aus. Erst wenn Ihr Kontakt durch Bestätigung einer Checkmail ausdrücklich einverstanden ist, dürfen Sie seine Daten auch tatsächlich verwenden. Der Vorteil daran: Im Zuge dieses Zustimmungsprozesses können Sie gleichzeitig die ebenfalls von der DSGVO geforderte Dokumentationspflicht realisieren.

Brauche ich eine Datenschutzerklärung?

Der Datenschutz ist für deutsche Unternehmen verbindlich, auch für kleinere Betriebe, Start-ups oder Einzelfirmen. Haben Sie beispielsweise ein Shop-System in Ihre Webseite integriert oder erfassen Sie Daten zum Versand von Newslettern, Infomaterial oder Ähnlichem, dann müssen Sie Ihre Internetpräsenz um eine Datenschutzerklärung ergänzen. Ganz wichtig ist, dass der Link gut sichtbar bereits auf der Startseite platziert ist.

Außerdem müssen Sie die Datenschutzerklärung bei jedem Erstkontakt mitliefern. Planen Sie beispielsweise ein E-Mailing zur Neukundenakquise, sollten Sie die rechtlich geforderten Informationen immer mitschicken – zum Beispiel als Dateianhang oder als Link.

Ganz wichtig: Nutzen Sie Google Analytics, weisen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung ausdrücklich darauf hin! Auch die Verwendung von Cookies sollte hier noch einmal ausdrücklich erwähnt sein. Machen Sie außerdem darauf aufmerksam, dass die Erhebung anonymisierter Daten über die Browsereinstellungen generell unterbunden werden kann.

Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten?

Die gute Nachricht: Kleinunternehmer brauchen gemeinhin keinen Datenschutzbeauftragten. Diese Pflicht greift erst, wenn Sie zehn oder mehr Mitarbeiter beschäftigen. Allerdings gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. Beim Datenschutzbeauftragten gibt es sogar zwei:

  1. Auch mit weniger Personal ist dessen Bestellung nämlich Pflicht, wenn Sie personengebundene Daten „geschäftsmäßig“, so der Wortlaut im Gesetzestext, verarbeiten. Darunter fallen insbesondere Adressbroker, aber auch Marktforschungsinstitute.
  2. Ein zweiter Sonderfall betrifft Unternehmen, die regemäßig und in größerem Umfang mit besonders sensiblen Daten in Kontakt kommen, wie zum Beispiel Arztpraxen oder Labore.

Übrigens: Ob Sie einen Datenschutzbeauftragten benötigen oder nicht, das können Sie mit unserer Checkliste überprüfen.

DSGVO im Online-Marketing

Generell gilt: Verwenden Sie nur Daten, für die Sie eine explizite, nutzengebundene Zustimmung haben und die Sie im Zweifelsfall auch schriftlich nachweisen können. Die DSGVO ist wichtig und muss stets eingehalten werden. Aber sie sollte kein Grund sein, die eigene Online-Marketing-Strategie aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen zu vernachlässigen. Sehen Sie die neue Gesetzlage vielmehr als Chance, Ihren Datenschutz zu überprüfen und neue Wege des digitalen Marketings auszuprobieren. Vielfältige Anregungen dazu erhalten Sie im kostenlosen Online-Marketing-Guide.

Kein Unternehmen kommt heute an gutem Content-Marketing vorbei, da das Internet schon seit einigen Jahren eine wegweisende Stellung hinsichtlich Kaufentscheidungen und Marktrecherchen einnimmt. Aus diesem Grund ist ein nachhaltiges Agieren im Netz für jedes Unternehmen essenziell. Und guter Content kann helfen, die Sichtbarkeit und die Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen zu steigern. Wie Content-Marketing und SEO (Suchmaschinen-Optimierung) zusammenhängen, haben wir bereits in einem früheren Artikel erklärt. Eine gute Content-Marketing-Strategie ist dabei unerlässlich.

Gute Planung ist das A und O

Zu allererst kommt es auf eine gute Recherche an: Was und wen wollen Sie erreichen? Wie sieht Ihre Story aus? Anschließend ist eine intensive Planung wichtig – Content Marketing ist kein Selbstläufer, Aufwand und Zeit müssen investiert werden. Außerdem ist der Aufbau Ihres Contents festzulegen, dies erleichtert seine Erstellung deutlich. Nach der Produktion des Contents sollten Sie klären, wie die Zielgruppen auf ihn aufmerksam werden sollen. Daher ist eine gut geplante Distribution entscheidend. Um Ihre Content-Marketing-Kampagne schließlich insgesamt bewerten zu können, sollten Sie nicht auf ein begleitendes Monitoring verzichten.

Die fünf Schritte einer erfolgreichen Content-Marketing-Strategie:

  • Recherche
  • Planung
  • Aufbau
  • Distribution
  • Analyse.

In unserer Checkliste “So entwickeln Sie eine Content-Marketing-Strategie” führen wir Sie anhand dieser fünf Etappen Schritt für Schritt ans Ziel.

Tolle Produkte, bester Service und innovative Ideen – alles enorm wichtig, wenn Ihr Start-up Erfolg haben will. Auch sehr wesentlich: eine gut gemachte Webseite, die bei Google, Bing und in den anderen Internet-Suchmaschinen weit vorne auftaucht. Schließlich kann nur der Geschäfte machen, der gefunden wird. Deshalb verfolgen viele Start-ups von Anfang an eine Strategie zur Suchmaschinenoptimierung, die ihre Homepage aus der Vielzahl der Angebote im Internet herausstechen lässt.

Aus der Masse herausragen ist eine Herausforderung  – aber machbar, wenn Sie mit Ihrer Webseite ein paar grundlegende Spielregeln beim Thema SEO beherzigen. SEO? Heißt in Langform “Suchmaschinenoptimierung” und ist die Abkürzung von Search Engine Optimization (SEO). Dabei geht es darum, dass die eigene Webseite beim organischen Suchmaschinenranking auf den vorderen Plätzen landet –  ohne dass man die vorderen Werbeplätze kauft. Das ist zwar auch eine Möglichkeit, aber eine teure, denn die gesponserten Top-Plätze (bei Google heißen sie AdWords) müssen immer wieder neu gekauft werden und schwanken im Preis je nachdem, wie beliebt ein Suchbegriff ist.

Rechtzeitig starten für nachhaltigen Erfolg

Suchmaschinenoptimierung dagegen zielt darauf ab, langfristig ein gutes Ranking zu erhalten und zu bewahren. Die Strategie ist auf nachhaltigen, überdauernden Erfolg ausgerichtet. Aus eigener Kraft soll die SEO-optimierte Webseite von den gängigen Suchmaschinen und damit von den Kunden gefunden werden. Der Haken an der Sache: Erfolge stellen sich oft nicht sofort ein, sondern brauchen einen etwas längeren Atem. Dann aber können sie umso größer sein. Anders gesagt: Je früher Ihr Start-up sich um eine ordentliche SEO-Strategie bemüht, desto früher werden Sie die Früchte Ihrer Arbeit ernten können – und dann dauerhaft.

Am Anfang steht die Keyword-Analyse

Vorab ist es wichtig zu klären, wer die Zielgruppe Ihres Start-ups ist und wonach Ihre Kunden bei Ihnen suchen. Soll heißen: Welche Schlüsselbegriffe – in der Fachsprache keywords – geben Nutzer im World Wide Web ein, damit Sie auf die Angebote Ihres Start-ups stoßen? Diese Schlagwörter gehören auf Ihre Webseite in Titel, Subtitel, Texte, Bildbeschreibungen. Nicht nur potenzielle Kunden können Sie so finden, sondern auch Google und Co.

Echter Inhalt ist essenziell

Aber Schlagworte aneinander zu reihen, reicht nicht. Die Algorithmen der Suchmaschinen, die für das Ranking von Homepages verantwortlich sind, erkennen schlecht zusammengeschusterte Webseiten mittlerweile und lassen sie außer Acht. Das ist erfreulich, denn auch ein guter Webseiteninhalt (Content) wird erkannt und gewürdigt. Suchmaschinen achten darauf, wie lange ein Nutzer auf einer Webseite bleibt und wie er sich durchklickt. Das eröffnet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Start-up mit gutem Content unverwechselbar zu machen. Sie können auf ihrer Webseite die Geschichte ihres Unternehmens erzählen (Story Telling), Ihr Team vorstellen, die Qualität Ihrer Angebote beschreiben, Tutorials anbieten, allgemeine Informationen für Kunden anbieten oder einen Start-up-Blog schreiben – relevante Keywords fließen dabei automatisch ein.

Dabei ist SEO keine einmalige Sache, sondern begleitet Ihr Start-up dauerhaft. Suchmaschinen würdigen nämlich auch eine gleichbleibende Aktualität, relevante Verlinkungen und eine hohe Social-Media-Aktivität – beides macht die Webseite für Suchmaschinen interessant und vertrauenswürdig.

Crawling für Suchmaschinen

Doch nicht allein guter Inhalt und die richtigen Keywords entscheiden über vordere Platzierungen im Suchmaschinenergebnis. Auch die technische Komponente ist sehr wichtig: Die Webseite Ihres Start-ups muss von Suchmaschinen leicht gefunden, gelesen und indexiert werden können. Dafür „crawlen“ (kriechen) die Programme der Suchmaschinen (auch Robots oder Spider genannt) von URL zu URL und erhalten Informationen von den besuchten Webseiten, die sie dann auswerten.

Weitere technische Voraussetzungen, die Ihre Webseite benötigt: Metadaten und Onpage-Optimierung müssen stimmen und alle Domainseiten benötigen Title und Description, das heißt kompakte Überschriften und Kurzbeschreibungen. Auch Bilder, Videos, Pdf-Dateien, Ortsangaben und interne Links sollten mit sogenannten Title- und Alt-Tags versehen werden. Außerdem sollte Ihre Webseite eine schnelle Ladezeit haben – jede Millisekunde zählt. Für SEO immer wichtiger wird es übrigens, dass Sie auch eine mobile Version Ihrer Webseite erstellen oder responsives Webdesign (das auf verschiedene Größen von Bildschirmen reagiert) anwenden. Suchmaschinen legen darauf immer größeren Wert – ein Grund mehr für innovative Start-ups, hier von Anfang an vorne dabei zu sein.

Wer erfolgreiches Digital Marketing betreiben will, kommt an E-Mail-Marketing kaum vorbei. Denn diese bewährte Maßnahme lässt sich kanalübergreifend einsetzen und bedient wichtige Trends wie Automatisierung und Personalisierung. Besonders für Sie als Start-up oder kleines Unternehmen bietet sich dieses Tool an: Lesen Sie, warum E-Mail-Marketing Ihre Ressourcen schont, wie Sie Kunden an verschiedenen Touchpoints gewinnen und wie Sie zu messbaren Leads kommen.

Neben beliebten sozialen Medien wie Facebook, Instagram & Co. scheinen E-Mails aus einem anderen Jahrhundert zu entstammen. Doch ihr verstaubter Ruf trügt: Kaum ein anderes Tool verfügt über einen vergleichbar ROI und ist so kosteneffizient wie eine versendete E-Mail mit 0,01 bis 2 Cent. Mit dem richtigen Service lassen sich E-Mails in kürzester Zeit erstellen und versenden – vorausgesetzt Sie pflegen Ihre Kundendaten z. B. in einem entsprechenden CRM. Solch ein Datenpool ist Ihr Fundament, mit dem Sie nicht nur Zeit sparen und Ihr Startkapital optimal einsetzen. Sie können auch völlig individuell auf Kundenbedürfnisse und bestimmte Ereignisse eingehen:

Automatisierung – Im Dialog mit Ihren Kunden

Dank Marketing Automation versenden Sie Kampagnen-Inhalte in Echtzeit an unterschiedliche Interessenten. Sie nutzen dazu lediglich ein programmiertes System, das Ihre E-Mail-Prozesse automatisiert. Die Inhalte sind dabei mit einem bestimmten Ereignis verbunden und weisen dadurch eine gewisse Relevanz auf. Mit einem automatisierten E-Mail-Versand begleiten Sie Ihre Zielgruppen zu den richtigen Zeiten oder Aktionen an allen möglichen Touchpoints, die sie im Kaufentscheidungsprozess durchlaufen: Beim Kauf eines Produktes versenden Sie eine E-Mail, die zu dieser Aktion passt. Hat ein Kunde Geburtstag, erhält er z. B. automatisch ein E-Mailing mit Glückwünschen oder einem Gutschein. Die Ereignisse wie Geburtsdatum, letzter Kauf, Datum der Registrierung usw. müssen Ihnen dazu digital in einem CRM, CMS oder Webshop vorliegen. Dieses Kundenverhalten können Sie dann bei der nächsten Kampagne berücksichtigen und noch präzisere Ansprachen daraus ableiten: z. B. für Willkommensserien, Kundenpflege oder Cross- und Up-Selling.

Tracking & Analyse – Ihre Kunden verstehen

E-Mail-Marketing ist optimierbar. Sie werden häufig verfeinern und nachbessern, bis es Ihnen den gewünschten Erfolg bringt. Vom Versand einer E-Mail bis zum Kauf Ihres Produktes können Sie jeden einzelnen Schritt analysieren und den Erfolg Ihrer Kampagnen messen. Eine Webanalyse oder entsprechende Analytic-Tools geben über eine Schnittstelle Aufschluss über das Verhalten Ihrer Kunden und User durch Kennzahlen wie Klick-, Öffnungs-  und Bounceraten, die Höhe Ihres ROI oder die Konversionsraten. Mit einem Postview-Tracking können Sie weitere Details über Ihre Nutzergruppen auswerten und erfahren, welche Nutzer auch ohne Klick im Newsletter etwas bei Ihnen gekauft haben – oder Ihre Website bzw. Landingpage besucht haben. Noch ein wichtiger Hinweis zum Thema Datenschutz: Wie wir hier bereits an anderer Stelle informiert haben, gilt ab 25. Mai 2018 die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Gerade im digitalen Marketing sollten Sie sich ebenso mit den wichtigsten Eckdaten dazu beschäftigen. Wir bieten Ihnen in unserem Bereich “e-Books” verschiedene Informationen zur DSGVO an.

Personalisierung – Ihre Kunden begeistern

Nun kennen Sie das Verhalten Ihrer Kunden, deren Interessen und Wünsche. Nutzen Sie diese Informationen, um individuelle Inhalte gezielt zu planen und mit einer persönlichen Note zu versehen. Ergänzen Sie z. B. Angebote zum letzten Kauf, bei Ablauf einer Lizenz, oder entwickeln Sie mehrstufige Kampagnen mit relevanten Inhalten. Setzen Sie dabei auf professionelle Services, die Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) sind, um nicht mit Ihren E-Mails im Spam-Ordner zu landen. Holen Sie Ihre Zielgruppen dort ab, wo sie sich gerade befinden und nutzen Sie bei Bedarf Schnittstellen z. B. mit Facebook Lead Ads, bei denen sich Interessenten für Ihren Unternehmens-Newsletter anmelden können. Passen Sie die Versandzeitpunkte und die Artikelreihenfolgen an, personalisieren Sie Ihre Texte und Ansprachen so genau wie möglich; bauen Sie dynamische Elemente wie GIFs oder Video-Content ein und begeistern Sie Ihre Kunden mit neuen Angeboten.

Setzen Sie E-Mail-Marketing möglichst kanalübergreifend ein und ergänzen Sie es durch andere Aktivitäten – nutzen Sie diese Kombination mit einem der wichtigsten Kommunikationsmittel im digitalen Marketing, um eine persönliche Beziehung zu Ihren Kunden zu pflegen und diese langfristig an Ihr Unternehmen zu binden. Unser e-Book “Digitales Marketing für Start-Up’s” fasst die wichtigsten Themen für Sie zusammen.

Als Start-up oder kleines Unternehmen müssen Sie für klassisches Marketing meist tiefer in die Tasche greifen, als Ihnen lieb ist. Im digitalen Marketing werden Sie dagegen schneller fündig: Ob Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, XING oder LinkedIn – Social Media lebt heute von kurzlebigen, visuellen sowie echten Inhalten und eignet sich hervorragend, um sich authentisch zu präsentieren. Für Sie ist das die Chance, mit Ihrer Zielgruppe in den direkten Austausch zu gehen und sichtbar zu werden. Lesen Sie jetzt, wie Sie Social Media Marketing richtig einsetzen, Vertrauen zu Ihrer Community aufbauen und zu mehr Wunschkunden kommen.

Wie schaffen Sie Vertrauen?

Ihre Interessenten kaufen eher, wenn sie gut über Ihre Produkte informiert sind und Sie als Start-up oder kleines Unternehmen kennenlernen. Bauen Sie deshalb eine Community auf, indem Sie sich authentisch zeigen und regelmäßig personalisierten Content posten, der für Ihre Zielgruppe interessant ist. Vermeiden Sie gleichförmige oder automatisierte Inhalte. Mittlerweile gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten: Ob durch Artikel bei LinkedIn, Live-Videos bei Facebook oder Stories bei Instagram – Visual Content und Live Streaming werden immer wichtiger. Sie sollten Ihre Community außerdem dazu anregen, mit Ihren Posts zu interagieren, Kommentare zu schreiben und Ihre Beiträge zu liken oder zu teilen. Sorgen Sie dabei für Wiedererkennungseffekte: Nutzen Sie Ihr Corporate Design, ähnliche Filter und Farben und arbeiten Sie mit Redaktionsplänen –  und schon freuen sich Ihre Follower auf den kommenden Post.

Wie potenzieren Sie Ihre Reichweite?

Manchmal braucht es etwas Zeit, sich eine Masse an Followern und Fans aufzubauen. Wer seine Reichweite schneller vergrößern möchte, setzt auf Influencer Marketing: Hierbei begeistern Sie einen Nutzer mit besonders vielen Followern für Ihr Unternehmen. Wenn der Influencer indirekt Werbung für Ihre Produkte macht, erreichen Sie weitaus mehr Reichweite sowie Aufmerksamkeit bei Ihrer Zielgruppe. Kombinieren Sie diese Form des Paid Advertising z. B. zusätzlich mit Facebook-Werbeanzeigen und verpassen Sie Ihrem organischen Content einen zusätzlichen Boost.

Wie kommunizieren Sie mit Ihrer Zielgruppe?

Social Media Marketing entwickelt sich zunehmend zu einem ausgelagerten Kundenservice via Social Messaging. Haben Sie einmal ein Profil angelegt, erreichen Sie auch schon Fragen, Kommentare oder Beschwerden über den Direct Messenger. Reagieren Sie darauf unbedingt schnell und professionell. Liken Sie außerdem andere Beiträge, folgen Sie Ihrer Zielgruppe und integrieren Sie eigene und häufig verwendete Hashtags. Nur so bauen Sie eine positive Beziehung zu Ihrer Community auf. Neben Chatbots, die Ihnen viel Arbeit abnehmen können, kommen auch neueste Technologien wie Augmented- und Virtual-Reality-Apps auf den Markt. Setzen Sie diese gezielt ein, und sorgen Sie für noch mehr Aufmerksamkeit – auch bei der Generation Z.

Wie gewinnen Sie mehr von den richtigen Kunden?

Social Media braucht eine strategische Basis, um Ihre Wunschkunden zu überzeugen – das kann u. a. Ihre Website, ein Blog oder eine Landingpage sein. Denn haben Sie einmal das Interesse bei Ihrer Zielgruppe z. B. mit einem Facebook-Post geweckt, folgt schon der Klick auf Ihre Seite, einen Artikel oder Ihr Produkt. Die Zielseite sollten Sie deshalb möglichst ansprechend und nutzerfreundlich gestalten.

Eine Web-Analyse kann dabei sehr nützlich sein: Sie hilft Ihnen, Ziele zu definieren und Ihren Online-Auftritt transparenter zu machen. Sie können z. B. die Konversionsrate ermitteln und daraufhin Ihre Seite optimieren, um noch mehr Besucher in Interessenten und schließlich Kunden umzuwandeln. Je spezifischer Sie die Inhalte auf Ihre Nutzer zuschneiden, desto eher bewegen Sie diese zum Kauf Ihres Produkts. Definieren Sie daher Ihre Zielgruppe so genau wie möglich. Finden Sie heraus, in welchen Social-Media-Kanälen sie am häufigsten unterwegs ist, und machen Sie genau dort auf sich aufmerksam.

Digitales Marketing für Kleinunternehmen – e-Book

Tipp: Mehr Informationen zum Thema Digitales Marketing speziell für Startups und kleine Unternehmen finden Sie in unserem E-Book, dass Sie hier kostenlos downloaden können.

Ohne Strategie treffen Sie die falschen Entscheidungen – auch im Online Marketing. Anstatt es direkt richtig anzugehen, arbeiten Sie mit Einzelmaßnahmen ohne strategischen Boden. Damit wirken Sie schnell unprofessionell – besonders als Start-up oder kleines Unternehmen. Doch Sie wollen ja Ergebnisse sehen, Sie müssen Umsätze erwirtschaften. Erfahren Sie deshalb, was Sie für eine erfolgreiche Online-Marketing-Strategie tun können.

1. Sie brauchen mehr als eine Geschäftsidee

Auch wenn Sie eine gute Idee oder ein überzeugendes Produkt entwickelt haben, werden Sie damit alleine kaum erfolgreich werden. Damit Sie Ihre Umsatzziele in der Startphase erreichen können, müssen Ihre Kunden Sie wahrnehmen. Genau deshalb sollten Sie Folgendes beachten:

2. Ihre Basis: Kennen Sie sich, Ihren Markt und Ihre Kunden

Konkretisieren Sie Ihr Angebot

Auch wenn Sie Ihr Angebot in- und auswendig kennen – Sie sollten auch wissen, worin Ihre Vorteile gegenüber der Konkurrenz bestehen. Warum sollte ein potenzieller Kunde ausgerechnet bei Ihnen kaufen? Setzen Sie Schwerpunkte, bleiben Sie möglichst präzise und behalten Sie dabei Ihre Ressourcen im Blick. Haben Sie einmal Ihre Geschäftsidentität von Grund auf ausgearbeitet, können Sie Ihr gesamtes Online Marketing darauf aufbauen.

Identifizieren Sie Ihre Kunden

Der wichtigste Schritt: Sie identifizieren Ihre Zielgruppe, auf die Sie Ihr Unternehmen langfristig ausrichten möchten. Erstellen Sie dazu Personas: Was zeichnet Ihre potenziellen Kunden typischerweise aus? Haben Sie zwei bis drei konkrete Kundenprofile angelegt, können Sie dadurch z. B. feststellen, wer Ihre Website besucht hat oder Ihnen auf Social Media folgt. Je konkreter Sie sich Ihre Zielgruppen vorstellen, desto besser können Sie Ihren Kunden auf Augenhöhe begegnen und auf deren individuellen Bedürfnisse eingehen.

Gewinnen Sie Klarheit über Ihre Marktsituation

Bevor Sie Schritte im Online Marketing unternehmen, müssen Sie wissen, wo Sie stehen. Wer sind Ihre Konkurrenten, wer sind mögliche Kooperationspartner oder Influencer? Eine Webanalyse eignet sich z. B. hervorragend, um häufig verwendete Keywords rund um Ihr Angebot zu identifizieren oder die Verweildauer auf Ihrer Website auszuwerten. Ermitteln Sie Ihren Status quo und erfahren Sie, wie Sie Ihr Angebot besser zuschneiden können.

3. Ihre Strategie: Legen Sie Ihre Ziele für Online-Marketing fest und formulieren Sie eine Leitidee

Sie haben Ihre Basis für erfolgreiches Online-Marketing bereits geschaffen. Leiten Sie daraus nun konkrete Ziele ab und entwickeln Sie eine übergeordnete Leitidee. Damit legen Sie Ihre strategische Ausrichtung fest, die Sie dabei unterstützt, Ihre Umsatzziele zu erreichen und Ihre Marke weiterzuentwickeln. Sie können sich je nach Zielen für Ansätze u. a. aus Content Marketing, Public Relations, E-Mail-Marketing oder Social Media entscheiden. Jetzt geht es nur noch darum, Ihre Kunden in den passenden Kanälen anzusprechen und die Schritte für die Umsetzung Ihrer Strategie zu definieren.

4. Ihre Maßnahmen: Begleiten Sie Ihre Kunden durch die Customer Journey

Gehen Sie den Weg Ihrer Zielgruppe und halten Sie fest, wo sie mit Ihrem Angebot in Kontakt kommt. Die Customer Journey erstreckt sich im digitalen Marketing über mehrere Etappen bis zur Kaufentscheidung. Leiten Sie daraus passende Kanäle und konkrete Marketing-Maßnahmen ab: Von Ihrer Markenpositionierung über die Möglichkeit, von Ihrem Angebot zu erfahren bis hin zur eigentlichen Entscheidungsfindung und schließlich dem Kauf – auf all diesen Ebenen haben Sie die Chance, Ihre Zielgruppe dort abzuholen, wo sie sich gerade befindet. Im Idealfall finden Sie zufriedene Kunden, die Sie weiterempfehlen.

5. Ihre Roadmap: So setzen Sie Ihre Maßnahmen um

Erstellen Sie eine Roadmap. Diese ist das Gerüst, um Ihre Maßnahmen zu überblicken und zu priorisieren. Entwickeln Sie einen Zeitplan, bleiben Sie realistisch und berücksichtigen Sie auch personelle Ressourcen. Besonders in der Startphase hilft es Ihnen, einen kleineren Projektumfang aufzusetzen und diesen dafür wirklich umzusetzen. Mit einer soliden Strategie können Sie als Start-up oder kleines Unternehmen daher viel professioneller auftreten und das Risiko minimieren, bereits am Anfang zu scheitern.

e-Book Digitales Marketing für Startps

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