Ein Beleg ist in der Buchführung jenes Schriftstück, das als Nachweis oder Beleg für die Richtigkeit aller Buchungsvorgänge dient. Dazu zählen u.a. Quittungen, Rechnungen und Schecks. Belege sind in der Buchführung nummeriert und erhalten einen Buchungsvermerk, der sich wiederum dem Belegvermerk auf der entsprechenden Buchung zuordnet.

Man unterscheidet zwischen natürlichen Belegen und künstlichen Belegen. Natürliche Belege kommen im Geschäftsbetrieb zustande, sie können sowohl extern durch Geschäfte mit Außenstehenden oder intern durch innerbetriebliche Vorgänge entstehen. Künstliche Belege beziehen sich auf Vorgänge, für die keine natürlichen Belege existieren, beispielsweise weil es sich um außerplanmäßige oder intern angeordnete Vorgänge handelt. Hier wird der Vorgang mit Unterschrift des Verantwortlichen dokumentiert.

Eine betriebliche Altersvorsorge ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Es handelt sich um eine Zusatzversorgung zur gesetzlichen Rentenversicherung. Sie ersetzt diese nicht und ist eine von drei Vorsorgemöglichkeiten in Deutschland (gesetzlich, betrieblich, privat).

Anspruch

Wer in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, hat Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung. Das heißt, der Arbeitnehmer zahlt Teile seines Einkommens in eine betriebliche Altersversorgung ein.

Es handelt sich um Entgeltumwandlung, da die Beiträge direkt vom Gehalt abgezogen und vom Arbeitgeber einbezahlt werden. Dies hat für den Arbeitnehmer den Vorteil, dass auf die Beiträge keine Steuern und Sozialabgaben anfallen.

Absicherung

Bei einer betrieblichen Altersversorgung sagt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine Versorgung bei Erreichen der Altersgrenze oder auch im Falle von Invalidität und im Todesfall zu. Es handelt sich um eine Absicherung des sogenannten biometrischen Risikos.

Finanzierung

Die betriebliche Altersvorsorge wird vom Staat gefördert, da die Beiträge von Steuern und Sozialabgaben befreit werden können. Außerdem können sie vom Arbeitgeber als Betriebsausgaben abgesetzt werden.

Es gibt unterschiedliche Modelle zur Finanzierung, bei denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer (Mischmodelle) oder jeweils nur der Arbeitnehmer oder nur der Arbeitgeber in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen.

Die Betriebsnummer ist ein Kennzeichen in der Sozialversicherung und dient der Identifikation eines Arbeitgebers, sowie der Erstellung einer Beschäftigungsstatistik.

Die Betriebsnummer ist bei der Kommunikation mit dem Träger der Sozialversicherung, beispielsweise bei Anmeldungen, Abmeldungen und Änderungsmeldungen, anzugeben.

Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen

Die Vergabe der Betriebsnummer erfolgt durch den Betriebsnummern-Service (BNS) der Bundesagentur für Arbeit mit Sitz in Saarbrücken. Dort muss der Arbeitgeber einen Antrag auf Vergabe einer Betriebsnummer stellen.

Erst mit Meldepflicht wird Betriebsnummer benötigt

Ein Arbeitgeber benötigt eine Betriebsnummer, sobald er gegenüber der Sozialversicherung meldepflichtig ist, also mit Einstellung des ersten Beschäftigten – auch wenn es sich um Minijobber (450 Euro Kraft) oder Auszubildende handelt.

Zusammen mit der Erteilung der Betriebsnummer sammelt die Bundesagentur für Arbeit auch einige Daten zum Betrieb, die für die Sozialversicherung relevant sind. Dazu gehören beispielsweise der Sitz des Unternehmens und eventuelle zusätzliche Niederlassungen und Arbeitsstätten, den Namen des Inhabers und die Rechtsform.

Ein Betrieb mit mehreren Niederlassungen in mehreren Gemeinden erhält pro Gemeinde eine eigene Betriebsnummer.

Antrag online stellen

Ein Antrag auf Betriebsnummernvergabe oder eine Änderungsmitteilung an den Betriebsnummern-Service kann auch online gestellt werden.

Die Betriebsprüfung ist eine regelmäßig durchgeführte Außenprüfung des zuständigen Finanzamtes.

Was wird geprüft?

Besonderes Augenmerk in der Betriebsprüfung durch das Finanzamt liegt vor allem auf der Umsatzsteuer und der Vorsteuer sowie der Lohnsteuer.

Zudem kann das zuständige Finanzamt eine alleinige Lohnsteuer-Außenprüfung durchführen oder eine Umsatzsteuersonderprüfung beabsichtigen.

Als Kunde von Sage One Lohn & Gehalt müssen Sie keine Angst vor einer Prüfung haben. Sie erhalten eine elektronische Prüfdatei, die der Betriebsprüfer für seine Prüfung verwendet.

Weitere Betriebsprüfungen

Neben den Betriebsprüfungen, die durch das Finanzamt durchgeführt werden, gibt es noch weitere Betriebsprüfungen. So kann der Träger der Sozialversicherung bzw. der Rentenversicherung eine Sozialversicherungsprüfung durchführen. Hierbei wird die korrekte und ordentliche Berechnung und Abführung der Sozialversicherungsbeiträge, die Erfüllung der Umlagepflicht sowie zahlreiche weitere die Sozialversicherung betreffende Vorgänge überprüft. Auch die Betriebsprüfung zur Unfallversicherung ist Teil der Sozialversicherungsprüfung.

Mit der Bilanz wird das Rechnungswesen einer betriebswirtschaftlichen Unternehmung zu einem gewählten Stichtag („Bilanzstichtag“) geschlossen. Dabei wird eine Gegenüberstellung von Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital) erstellt.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen turnusmäßig durchgeführten Regelbilanzen (z.B. Jahresabschluss, Steuerbilanz), und solchen Bilanzen, die aufgrund eines bestimmten eintretenden Ereignisses erstellt werden müssen. Dazu gehören unter anderem Sonderbilanzen wie die Gründungsbilanz oder die Sanierungsbilanz, die nur in der eintretenden Situation Gründung oder Sanierung zu erstellen sind.

Die Buchhaltung, auch als Buchführung oder Finanzbuchhaltung bezeichnet, ist als Bestandteil des Rechnungswesens gesetzlich geregelt.
In der Buchhaltung wird das Unternehmen in konkreten Zahlen abgebildet. Diese Zahlen bilden die Grundlage für das gesamte betriebswirtschaftliche Informationssystem, für die Steuererklärung, die Umsatzsteuervoranmeldung und den Jahresabschluss.

Eine ordnungsgemäße Buchhaltung erleichtert die spätere Anfertigung der Steuererklärung, da alle erforderlichen Daten bereits vorliegen.