Unter einem offenen Posten wird eine Forderung oder Verbindlichkeit gegenüber einem Kunden oder einem Lieferanten verstanden, wie etwa Kunden- oder Lieferantenrechnungen. Ein offener Posten entsteht, indem eine Rechnung mit dem entsprechenden Rechnungsdatum als Belegdatum gebucht wird, für die es keine Ausgleichbuchung gibt. Durch Zahlung der Rechnung und Zuordnung zum offenen Posten wird dann dieser Posten wieder ausgeglichen.
Durch regelmäßiges Abgleichen der offenen Posten können Zahlungstermine überwacht und verspätete Zahlungen vermieden bzw. überfällige Forderungen angemahnt werden. Ein geeignetes Mittel zur Überwachung ist die Offene-Posten-Buchhaltung.
Ein offener Posten wird zu einem Forderungsverlust, wenn nicht mehr damit zu rechnen ist, dass der Kunde zahlt.

Wird eine GbR in das Handelsregister eingetragen, wird sie zu einer offenen Handelsgesellschaft (oHG). Ab einem Jahresumsatz über 350 000 Euro besteht die Pflicht, sich als oHG ins Handelsregister eintragen zu lassen. Diese Rechtsform ist allerdings Vollkaufleuten vorbehalten. Da die Gesellschafter nicht nur mit dem Gesellschaftsvermögen, sondern auch mit ihrem Privatvermögen haften, wenn im Gesellschaftsvertrag nichts Gegenteiliges vereinbart wurde, genießt die oHG allgemein und insbesondere bei den Banken ein höheres Ansehen als etwa eine GmbH.

Unter „Online-Buchhaltung“ versteht man die Erledigung der Buchhaltung mit Hilfe einer Online-Buchhaltungssoftware. Dabei werden Daten nicht lokal, sondern auf den Servern eines entfernten Rechenzentrum gespeichert. Auf alle Belege kann, nachdem Sie einmal digitalisiert sind, bei der Online-Buchhaltung direkt zugegriffen werden. Cloud-basierte Buchhaltungssoftware ermöglicht es, die Buchhaltung von jedem beliebigen Ort aus zu erledigen, sodass auch dem Steuerberater oder einem externen Buchhalter die Zugriffsberechtigung eingeräumt werden kann. So entfällt das bisher regelmäßig notwendige Weiterleiten der Unterlagen.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch regelmäßige Updates automatisch immer die aktuellste, auch an mögliche rechtliche Änderungen angepasste Version der Buchhaltungssoftware zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass man sicherstellt, dass man während der gesamten gesetzlichen Aufbewahrungsfrist, also innerhalb der nächsten sechs oder zehn Jahre, noch auf die Daten zugreifen kann. Ein großer Vorteil der Buchhaltung in der Cloud ist, dass man auf Unterlagen, die einmal hochgeladen sind, prinzipiell auf unabsehbar lange Zeit Zugriff hat, wobei man weder im Falle eines Umzugs physische Ordner transportieren noch deren Inhalt bei einer geplanten längeren Archivierungsdauer vor dem Vergilben schützen muss.

Ein Steuerberater unterstützt Unternehmen, Freiberufler und Privatpersonen bei der Bearbeitung steuerrelevanter Unterlagen. Er berät oder vertritt seine Klienten in Steuerangelegenheiten beziehungsweise hilft ihnen im Allgemein ihren steuerlichen Pflichten nachzukommen. Die Arbeit des Steuerberaters regelt das Steuerberatungsgesetz (StBerG).

Für Unternehmen ist der Steuerberater eine wichtige Stütze bei der korrekten Erfüllung steuerlicher Pflichten. Er kann beispielsweise die Finanzbuchhaltung prüfen und kümmert sich um Umsatzsteuervoranmeldungen, Steuererklärungen und Steuerbescheide.

Immer mehr Unternehmen nehmen diese Hilfe auch online in Anspruch und erhalten so schnelle und flexible Hilfe, wo immer ein Internetanschluss verfügbar ist. Sage One arbeitet mit den Experten für Online-Steuerberatung von felix1.de zusammen. felix1.de bietet einfache und bequeme Steuerberatung, die in Form von Paketen gebucht werden kann. Für die ideale Zusammenarbeit existiert eine praktische Schnittstelle in Sage One, sodass der Steuerberater auch auf die entsprechenden Unterlagen in der Cloud zugreifen kann.