Unter Rabatt versteht man einen Preisnachlass, meist einen Nachlass vom Listenpreis. Neben dem meist in Prozent angegebenen Geldrabatt werden auch Zugaben als Rabatt in Güterform bezeichnet. Nicht zu den Rabatten zählen jedoch Warenrückvergütungen und allgemeine Preissenkungen.

Unter einer Rechnung wird ein Dokument verstanden, in dem die Leistung, der Aussteller und die Zahlungsmodalitäten aufgeführt sind. Als Rechnung gilt jedes Dokument, das zur Abrechnung über eine Leistung oder Lieferung genutzt wird.
Unternehmer sind dazu verpflichtet, für erbrachte Leistungen eine Rechnung zu erstellen. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Pflichtangaben enthalten sind. Hierzu gehören z.B. der vollständige Namen und Anschrift des Ausstellers und des Empfängers, die Rechnungsnummer, die Steuernummer, das Ausstelldatum, der Betrag und der Steuersatz. Nur wenn die Rechnung vollständige und richtige Angaben enthält, berechtigt sie zum Vorsteuerabzug.
Wird eine Leistung für einen anderen Unternehmer erbracht, ist der Leistungserbringer verpflichtet, innerhalb von sechs Monaten eine Rechnung zu erstellen. Eine Rechnungsausstellungspflicht besteht auch gegenüber Privatpersonen, wenn Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück erbracht werden, wie Gartenarbeiten, Fensterputzen, Instandhaltungsarbeiten am und im Gebäude.
Unternehmer müssen Rechnungen zehn Jahre lang aufbewahren.

Die Rechnungslegung ist die Dokumentation der betrieblichen Prozesse anhand von Belegen über Einnahmen und Ausgabe. Dazu gehören die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und bei Kapitalgesellschaften der Lagebericht.

Das Unternehmen gibt damit Auskunft über die Verwendung seiner finanziellen Mittel, beispielsweise in einem Jahresabschluss, sowie über die Entwicklung des Unternehmens im Lagebericht.

Die Rechnungslegung kann für externe Zwecke notwendig werden, beispielsweise bei der Steuerbilanz. Daneben ist sie hilfreich bei der Kostenrechnung oder für die Finanzplanung des Unternehmens.
Genaueres hierzu wird in den Rechnungslegungsvorschriften geregelt. Ob ein Unternehmen zur Rechnungslegung verpflichtet ist, regelt §259 des Bundesgesetzbuches (BGB).

Die Rechnungslegung ist die Dokumentaton des betrieblichen Geschehens, also von Einnahmen und Ausgaben, mit Hilfe entsprechender Belege für externe und interne Zwecke. Zur Rechnungslegung bestehen verschiedene gesetzliche Vorschriften. Welche Rechnungslegungsvorschriften für ein Unternehmen gelten, regelt das Handelsgesetzbuch (HGB). Die für ein Unternehmen geltenden Rechnungslegungsvorschriften variieren mit der Rechtsform, der Branche und der Größe des Unternehmens. Die Buchführung ist ein wesentlicher Teil der Rechnungslegung.

Unternehmen haben immer eine Rechtsform, die durch Gesetze konkretisiert ist und dem Unternehmer Rechte sowie Pflichten einräumt und auferlegt. Der klassische Einzelkaufmann kann Freiberufler, Gewerbetreibender oder Kauffmann sein. Der Freiberufler benötigt dafür lediglich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, der Gewerbetreibende muss sein Gewerbe bei den Behörden seines Wohnorts anmelden, der Kaufmann kann seine Tätigkeit im Handelsregister eintragen. Er führt dann die Bezeichnung e.K. für „eingetragener Kaufmann”.

Darüber hinaus gibt es Personen und Kapitalgesellschaften. Personengesellschaften bilden mindestens zwei Personen zur Verfolgung eines gemeinsamen Geschäftsbetriebs. Rechtsformen der Personengesellschaften sind die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), Kommanditgesellschaft (KG), Offene Handelsgesellschaft (OHG), Partnergesellschaft (PartG), Partnergesellschaft mit beschränkter Haftung (PartG mbH) sowie die GmbH & Co. KG. Letztere ist eine Mischform aus einer Kapitalgesellschaft (GmbH) und Kommanditisten. Einzelkaufleute und Personengesellschaften haften immer mit ihrem gesamten Privatvermögen.

Demgegenüber können Kapitalgesellschaften ihren Haftungsumfang beschränken. In der Regel besteht die Haftung dann nur aus dem gezeichneten Vermögen der Gesellschaft beziehungsweise den Einlagen der Gesellschafter bei Gründung. Zu den Kapitalgesellschaften gehört die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt (UG) sowie die Aktiengesellschaft (AG). Darüber hinaus besteht als Sonderrechtsform noch die Genossenschaft. Auf europäischer Ebene gibt es noch die Societas European (SE), die mit einer Aktiengesellschaft vergleichbar ist, sowie das Pendent einer GmbH, die als Limited (Ltd.) bezeichnet wird. Sowohl SE als auch Ltd. sind in Deutschland als Rechtsform zulässig.

Rückstellungen beschreiben im Handelsrecht finanzielle Verbindlichkeiten, deren Höhe zum einem Zeitpunkt, beispielsweise dem Zeitpunkt der Verursachung, noch unbekannt ist. Unternehmen bilden Rückstellungen, um jene Ausgaben (Verbindlichkeiten, Verluste oder sonstige Aufwendungen), die erst künftig fällig werden, dennoch dem Zeitpunkt der Verursachung zurechnen zu können.

Da Unternehmen verpflichtet sind, Angaben zu ihrem Vermögenssachverhalt zu machen, müssen auch Verpflichtungen angegeben werden die ungewiss sind, insofern die Verbindlichkeit als solche bereits erkennbar war.

Führt ein Unternehmen beispielsweise einen Rechtsstreit, so sind die zu schätzenden Prozesskosten und etwaige weitere entstehende Kosten wie Ausgleichszahlung, Vergleich, Abfindung o.ä. als Rückstellung in dem Jahr zu bilden, in dem der Prozess stattfindet, auch wenn das Zustandekommen der Kosten noch in der Zukunft liegt und unklar ist.