Neben Lohn oder Gehalt zählen auch die Sachbezüge zum Einkommen; sind als solche steuerlich relevant und werden bei der Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen berücksichtigt. Sachbezüge sind nicht monetäre Bestandteile des Arbeitsentgeltes. Dazu zählen beispielsweise Verpflegung, Waren- oder Dienstleistungen, ein Firmenwagen zur Privatnutzung, eine Unterkunft und ähnliche Leistungen, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.

Sachbezüge sind lohnsteuer- und beitragspflichtig

Sachbezüge haben einen finanziell messbaren Wert, der bei der Lohnsteuer und Sozialversicherung beachtet wird. Dabei ist der übliche Endpreis für die Berechnung anzunehmen und nicht der für den Arbeitgeber tatsächlich angefallene Preis. Diese sind in der Sozialversicherungsentgeltverordnung näher geregelt.

Diese Verordnung wird jedoch nicht angewendet, wenn die Besteuerung offensichtlich nicht angemessen wäre. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein erhaltener Sachbezug wesentlich hochwertiger ist als in der Sozialversicherungsentgeltverordnung vorgesehen. Darüber hinaus werden Sachwerte oder geldwerte Geschenke, beispielsweise an Geschäftspartner, derzeit nach § 37b Einkommenssteuergesetz (EStG) pauschal mit 30% besteuert.

44 Euro Freigrenze

Es gilt eine monatliche Freigrenze für Sachbezüge, deren Wert 44 Euro nicht übersteigt, die 44 Euro Freigrenze. Diese Sachbezüge sind steuerfrei und nicht beitragspflichtig.

Beispiel

Martin bekommt von seinem Chef eine Wohnung gestellt. Da seine Wohnung wesentlich größer und komfortabler ist, als in der Tabelle der Sozialversicherungsentgeltverordnung vorgesehen, kann diese nicht angewandt werden. Daher muss der Wert der Wohnung am Abgabeort ermittelt werden. Da die Wohnung dem Arbeitgeber gehört, entstehen Martins Chef keine tatsächlichen Kosten für die Anmiete und die Kosten sind beispielsweise durch vergleichbare Wohnungen der Region zu ermitteln.

Um nun den geldwerten Sachbezug korrekt zu versteuern, wird Martins Bruttolohn plus Sachbezug zusammenaddiert. Dem wird dann Lohnsteuer, Kirchensteuer, Beiträge zur Sozialversicherung und Solidaritätszuschlag abgezogen. Man erhält so das Gesamtnetto, dem schließlich der Geldwert des Sachbezuges wieder abgezogen. Übrig bleibt der Auszahlungsbetrag von Martins Gehalt, also der Teil seines Netto-Gehaltes, den er in monetärer Form erhält.

Von Sacheinlagen spricht man, wenn Gesellschafter die Einlagen in eine Kapitalgesellschaft in Form von Sachen oder Rechten leisten und nicht als Bareinlagen in Form von Geld. Zu den Sacheinlagen gehören materielle und immaterielle Vermögensgegenstände wie beispielsweise Grundstücke, Maschinen, Fahrzeuge, Patente oder Lizenzen.

Die seit 2006 geltende Regelung zum Saison-Kurzarbeitergeld ist die aktuellste Regelung, die wetter- und saisonbedingte Ausfälle, beispielsweise im Baugewerbe, kompensieren soll um so eine ganzjährige Beschäftigung zu ermöglichen. Die Zahlung erfolgt durch die Bundesagentur für Arbeit. Das Saison-Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung und damit steuerfrei. Die Mittel zur Finanzierung dieser Lohnersatzleistungen stammen aus der Arbeitslosenversicherung.

Ganzjährige Beschäftigung trotz Arbeitsausfall

Die neue Regelung wurde eingeführt, um wetter- und witterungsbedingte Arbeitsausfälle auszugleichen, von denen im Winter besonders Branchen wie das Baugewerbe betroffen sind. Die Schlechtwetterzeit, während der Saison-Kurzarbeitergeld bezogen werden kann, beginnt am 01. Dezember und endet am 31. März. Ziel ist es, so in den betroffenen Branchen trotz eventuellen Arbeitsausfalls eine ganzjährige Beschäftigung zu ermöglichen.

Wintergeld

Arbeitgeber, deren Mitarbeiter Saison-Kurzarbeitergeld beziehen, erhalten eine Erstattung für die von ihnen getragenen Sozialversicherungsbeitrage.

Die betroffenen Arbeitnehmer können zudem auch Leistungen aus der Regelung zum Wintergeld erhalten. Das Mehraufwands-Wintergeld ist ein Zuschuss, der auf geleistete Arbeitsstunden zwischen dem 15. Dezember und 28./29. Februar geleistet wurden. Das Zuschuss-Wintergeld bezuschusst Arbeitsausfall, wenn dieser durch Arbeitszeitguthaben ausgeglichen wurde und deshalb kein Saison-Kurzarbeitergeld gezahlt wurde.

Beispiel

Rainer, Norbert und Elmar arbeiten bei der Baufirma Zementfix. Ab Dezember sieht die Auftragslage dort wie jedes Jahr im Winter eher mau aus und aufgrund der Witterungsverhältnisse wird die Arbeit auf den meisten Baustellen vorübergehend eingestellt.

Das Unternehmen Zementfix kann über die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit Saison-Kurzarbeitergeld beziehen. In Rainers Fall bedeutet das, dass Rainer die steuerfreie Lohnersatzleistung bekommt und den Winter über weiterhin bei Zementfix angestellt ist, aber nicht arbeiten geht.

Rainers Kollegen Norbert und Elmar können auch Saison-Kurzarbeitergeld beziehen. Norbert wird allerdings auf einer Baustelle eingesetzt, auf der auch im Winter gerade gearbeitet wird. Dafür erhält er das Mehraufwands-Wintergeld, das heißt er verdient 1 Euro mehr pro Stunde als üblich.
Elmar bleibt wie Rainer zu Hause und baut Überstunden aus dem Sommer ab, wo die Auftragslage sehr ergiebig war. Weil Elmar deshalb kein Saison-Kurzarbeitergeld bekommt, wird ihm für jede Überstunde, die er abbaut das Zuschuss-Wintergeld in Höhe von 2,50 Euro gezahlt.

Das Schlechtwettergeld war eine Regelung, die insbesondere im Baugewerbe wetterbedingte Arbeitsausfälle gegenüber Arbeitnehmern kompensieren sollte. Später wurde das Schlechtwettergeld durch die Regelung zum Winterausfallgeld bzw. der Winterbauförderung abgelöst. Seit 2006 ist auch diese überholt.

Aktuelle Regelung ist Saison-Kurzarbeitergeld

Seitdem gilt die aktuelle Regelung zum Saison-Kurzarbeitergeld. Hier werden nicht nur wetterbedingte Arbeitsausfälle berücksichtigt, sondern auch solche, die aus wirtschaftlichen oder saisonalen Gründen auftreten. Arbeitnehmer erhalten dann eine Kompensation für Ausfallstunden von der Bundesagentur für Arbeit. Das Saison-Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung und damit steuerfrei. Die Mittel zur Finanzierung dieser Lohnersatzleistungen stammen aus der Arbeitslosenversicherung.

Trotz Arbeitsausfall: Ganzjährige Beschäftigung angestrebt

Die neue Regelung wurde eingeführt, um wetter- und witterungsbedingte Arbeitsausfälle auszugleichen, von denen im Winter besonders bestimmte Branchen wie das Baugewerbe betroffen sind. Die Schlechtwetterzeit, während der Saison-Kurzarbeitergeld bezogen werden kann, beginnt am 01. Dezember und endet am 31. März. Ziel ist es so in den betroffenen Branchen trotz eventuellen Arbeitsausfalls eine ganzjährige Beschäftigung zu ermöglichen.

Wintergeld

Arbeitgeber, deren Mitarbeiter Saison-Kurzarbeitergeld beziehen, erhalten eine Erstattung für die von ihnen getragenen Sozialversicherungsbeitrage.

Die betroffenen Arbeitnehmer können zudem auch Leistungen aus der Regelung zum Wintergeld erhalten. Das Mehraufwands-Wintergeld ist ein Zuschuss, der auf geleistete Arbeitsstunden zwischen dem 15. Dezember und 28./29. Februar geleistet wurden. Das Zuschuss-Wintergeld bezuschusst Arbeitsausfall, wenn dieser durch Arbeitszeitguthaben ausgeglichen wurde und deshalb kein Saison-Kurzarbeitergeld gezahlt wurde.

Schuldner ist derjenige, der einem anderen (dem Gläubiger) aufgrund eines Schuldverhältnisses eine Leistung erbringen muss. Diese Leistung kann in einem Tun oder Unterlassen bestehen. Oft sind beide Parteien eines Schuldverhältnisses gleichzeitig Schuldner und Gläubiger. Der Auftraggeber beispielsweise ist Gläubiger hinsichtlich der zu erbringenden Leistung und Schuldner hinsichtlich der vereinbarten Zahlung.
Der Schuldner ist verpflichtet, seine Leistung vertragsgemäß, zur rechten Zeit und am rechten Ort zu erbringen. Nur dann erlischt das Schuldverhältnis. Verletzt ein Schuldner seine Leistungspflicht, kann dies zu Schadensersatzforderungen führen.

Die Tätigkeiten von Selbstständigen und Arbeitnehmern müssen gesetzlich angemeldet und angezeigt werden. So ist sichergestellt, dass Selbstständige und Arbeitnehmer ihrer Steuerpflicht und der Versicherungspflicht nachkommen. Die Anmeldung der Arbeitnehmer bei der Sozialversicherung wird vom Arbeitgeber übernommen.

Werden diese Pflichten zur Anmeldung umgangen, handelt es sich um Schwarzarbeit, da die gesetzlichen Vorgaben, Steuerpflichten und Zahlung der Versicherungsabgaben nicht erfüllt werden.

Ausnahmen

Ausnahmen stellen die sogenannte Nachbarschaftshilfe oder Gefälligkeit von Angehörigen dar, solange die Gewinnerzielung dabei nicht im Vordergrund steht.

Hohe Geldbußen bei Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung

Schwarzarbeit wird unter anderem durch Ermittlungsbehörden wie den Zoll kontrolliert und als Ordnungswidrigkeit mit hohen Geldbußen geahndet. Steuerrechtlich liegt zudem die Straftat der Steuerhinterziehung vor.

Beispiel 1

Herr Finken ist eigentlich Bürokaufmann ein einem großen Unternehmen. Seine große Leidenschaft sind Vogelnisthäuser, die er selbst aus Holz baut und in allen Größen und Variationen herstellt. Seit einigen Monaten hat er sein Hobby weiter ausgebaut und was anfangs als Spaß auf eBay begann ist inzwischen zu einem eigenen Online-Shop namens „Zwitscherwelten” geworden. Das Geschäft läuft sehr gut und aus dem kleinen Hobby hat sich inzwischen ein solides zweites Standbein entwickelt.

Herr Finken gibt die Einnahmen aus seinem Online-Shop jedoch bei der Einkommenssteuererklärung nicht an. Sein Gewerbe hat er nicht angemeldet, der Online-Shop hat keine Steuernummer und so zahlt Herr Finken auch keinen Cent Steuern. Das den gesamten Umsatz behält er eins zu eins für sich, da auch er auch keine Mehrwertsteuer abführt. Herr Finken betreibt Schwarzarbeit, weil er seinen Online-Shop inzwischen eindeutig mit Gewinnerzielungsabsicht betreibt, jedoch seinen Beitrags- und Aufzeichnungspflichten nicht nachkommt. Im Ernstfall droht ihm eine empfindliche Strafe und Steuernachzahlung. Dabei wäre es einfach gewesen bei einer Anmeldung beim Finanzamt herauszufinden, ob seine Verkäufe auf Zwitscherwelten überhaupt umsatzsteuerpflichtig gewesen wären und ob Herr Finken letztlich Einkommensteuer für sein zweites Standbein zahlen müsste. Die Höhe und Regelmäßigkeit der Einkünfte spielt hier eine entscheidende Rolle.

Beispiel 2

Im Gaststättengewerbe ist es üblich, dass in Saisonzeiten schnell neue Mitarbeiter benötigt werden, die als Aushilfskräfte über einen gewissen Zeitraum im Betrieb beschäftigt sind. Trotz dynamischer Personalwechsel muss nachvollziehbar sein, ob die Mitarbeiter, die oftmals nur kurz im Betrieb arbeiten, korrekt angemeldet sind. Die Anmeldung bedeutet unter anderem, dass der Mitarbeiter sozialversichert ist. Dafür hat der Gesetzgeber die Sofortmeldung eingeführt.

Herr Senner hat für seinen Biergarten im August vier neue Barkräfte eingestellt, die voraussichtlich bis Oktober dort arbeiten werden. Zum ersten August, dem Arbeitsbeginn seiner neuen Mitarbeiter, muss er der Deutschen Rentenversicherung das neue Dienstverhältnis per Sofortmeldung anzeigen und innerhalb von sechs Wochen eine ordentliche Anmeldung nachreichen. Andernfalls könnte es sich um Schwarzarbeit handeln. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, ein Ausweisdokument bei der Arbeit mitzuführen, damit bei Zollkontrollen ihre Identität festgestellt werden kann.

In anderen Branchen, in denen der Arbeitgeber keine Sofortmeldung machen muss, ist die ordentliche Anmeldung bei der Sozialversicherung ausreichend. Erfolgt diese nicht, handelt es sich unter Umständen um Schwarzarbeit.

Beispiel 3

Michael hat sein Auto über eine Internetseite verkauft und dabei einen recht guten Preis erzielt. Michael arbeitet außerdem hin und wieder als Grafikdesigner für seinen Bogenschützen-Verein, deren Webseite er in Schuss hält. Dafür bekommt er eine kleine Aufwandsentschädigung.

Bald muss Michael seine Einkommenssteuererklärung machen, die im schon seit Wochen Kopfzerbrechen bereitet. Er fragt sich ob der Autoverkauf und die Hilfe beim Sportverein angegeben werden müssen, damit er nicht für Schwarzarbeit belangt werden kann.

Da Michael aber nicht mit der Absicht handelt Gewinne zu erzielen, muss er sich keine Gedanken machen. Für sein Ehrenamt bekommt er eine Aufwandsentschädigung, die aber gering ist und der Verkauf seines PKWs gilt als unregelmäßiger Verkauf von Gebrauchsgegenständen.
Wenn Michael sein Engagement zur Arbeit macht und für den Verein oder andere Klienten selbstständig bzw. freiberuflich tätig wird, muss er das Einkommen bei der Einkommenssteuererklärung angeben. Hätte er statt dem Auto eine Wohnung verkauft und damit Gewinn erzielt, würde darauf in aller Regel Spekulationssteuer anfallen.

Die Gesamtheit aller Kosten, die einem Unternehmen durch die Leistungserbringung, also für die Produktion, den Vertrieb einer Ware oder die Erbringung einer Dienstleistung, aufwenden musste, werden als Selbstkosten bezeichnet.

Die Selbstkosten sind für die Preisfindung und die Ermittlung von Kosten-Stundensätzen eine wichtige Grundlage.

Beispiel

Je nach Unternehmensmodell kann die Zusammensetzung der Selbstkosten unterschiedlich ausfallen:

In Martins Schreinereibetrieb wird viel gehobelt. Es handelt sich um einen typischen Fertigungsbetrieb, denn die Schreinerei stellt ein Produkt her. Die Selbstkosten verteilen sich vor allem auf Materialkosten (z. B. Holz), Herstellkosten (z. B. Löhne der Mitarbeiter), sowie Vertrieb und Verwaltung. Zusätzlich wendet Martin auch Kosten für die Entwicklung und den Entwurf eines Produktes auf, diese sind ebenfalls Teil der Selbstkosten.

In einem Handelsbetrieb dagegen entfallen die Kosten für die Herstellung der Ware. Um in ihrem Onlineshop die virtuellen Regale zu füllen, muss Sabrina jedoch Kosten für die Beschaffung der Produkte aufwenden. Der Einkaufspreis bildet zusammen mit eventuell anfallenden Abgaben, Zöllen oder Spesen den Einstandswert. Zusätzlich entstehen Sabrina auch Kosten für Lagerung, Verwaltung und Vertrieb, die sogenannten Handelskosten.

Um die Zahlung säumiger Kunden zu beschleunigen, gibt es das Skonto (italienisch für abziehen, abrechnen). Zahlt der Kunde innerhalb einer definierten Frist, gewährt der Leistungserbringer einen Nachlass von zwei bis fünf Prozent. Aus Sicht des Zahlungspflichtigen ist das Skonto ein Anreiz, innerhalb der gesetzten Frist zu zahlen.

Ein Beispiel: Gewährt der Leistungserbringer beispielsweise auf eine Rechnung von 1.190 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) drei Prozent Skonto auf den Nettobetrag (1.000 Euro) bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen, spart der Kunde 30 Euro. Das entspricht einem effektiven Jahreszins von 64,41 Prozent.

Die Sofortmeldung ist eine Maßnahme zur Verhinderung von Schwarzarbeit. Sie verpflichtet den Arbeitgeber der Rentenversicherung gleich zu Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses eine Meldung zu senden. Dabei werden Angaben gemacht, mithilfe derer die Rentenversicherung die Sozialversicherungspflicht des Arbeitnehmers ermittelt.

Sofortmeldung muss mit Beginn der Beschäftigung erfolgen

Die Sofortmeldung muss spätestens mit Aufnahme der Beschäftigung an die Datenstelle der Rentenversicherung (DSRV) elektronisch erfolgen. Ist die Sofortmeldung nicht erfolgt, drohen hohe Strafen. Die zuständige Behörde, die auch Kontrollen durchführt ist der Zoll.

Betroffene Wirtschaftsbereiche

Die Sofortmeldung betrifft insbesondere Wirtschaftsbereiche, in denen nach Einschätzung des Fiskus ein besonderes Risiko für Schwarzarbeit besteht. Dazu gehören:

  • Baugewerbe
  • Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
  • Personenbeförderungsgewerbe
  • Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe
  • Schaustellergewerbe
  • Unternehmen der Forstwirtschaft
  • Gebäudereinigungsgewerbe
  • Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen
  • Fleischwirtschaft

Ausweispflicht der Beschäftigten in betroffenen Betrieben

Die Arbeitnehmer der betroffenen Branchen müssen bei der Arbeit grundsätzlich ein offizielles Ausweisdokument mit sich führen, um bei Kontrollen durch den Zoll oder sonstige Ermittlungsbehörden identifizierbar zu sein.

Ordentliche Anmeldung bei der Sozialversicherung muss auch erfolgen

Die Sofortmeldung ersetzt nicht die ordentliche Anmeldung mit Meldegrund „10″. Auch diese muss der Arbeitgeber senden und zwar innerhalb von sechs Wochen nach Beginn des Beschäftigungsverhältnisses.

Beispiel

Das Restaurant „Zum Goldenen Moorhuhn” stellt Erik als Aushilfe ein. Spätestens zum Tag der Aufnahme der Beschäftigung muss dafür eine Sofortmeldung mit dem Meldegrund „20″ bei der Deutschen Rentenversicherung erfolgen, was sich über Software zur Lohnabrechnung wie Sage One Lohn und Gehalt einfach erledigen lässt. Bei der Meldung wird Name, Versicherungsnummer, Betriebsnummer und Tag der Beschäftigungsaufnahme übermittelt. Spätestens sechs Wochen später reicht der Restaurantbetreiber auch die normale Anmeldung noch nach.