Unter Tabellenbuchhaltung wird die tabellenmäßige Erfassung der Hauptbuchkonten verstanden. Bei der auch als „einseitige Buchhaltung“ bezeichneten Tabellenbuchhaltung handelt es sich um eine vereinfachte Auflistung der Ausgaben und Einnahmen sowie der Aktiva und Passiva. Diese werden zeilenweise eingetragen und dann spaltenweise addiert oder saldiert.

Der Tariflohn ist das Arbeitsentgelt bzw. der Lohn, der nach geltendem Tarifvertrag an einen Arbeitnehmer zu zahlen ist. Die konkret zu zahlende Vergütung wurde von Arbeitgeber und Gewerkschaft ausgehandelt und in einem Tarifvertrag festgelegt. Es handelt sich dabei um das Mindestgehalt, dass einem Arbeitnehmer entsprechender Qualifikation gezahlt werden muss.

Zeitlohn, Leistungslohn oder Ecklohn

Die Bezahlung laut Tarifvertrag kann sich nach erbrachter Arbeitszeit (Zeitlohn), Leistung (Leistungslohn), oder gemessen an einer anderen Tariflohngruppe (Ecklohn) ergeben. Außerdem kann der Arbeitnehmer anhand seiner Tätigkeit in eine Lohn- und Gehaltsgruppe eingestuft werden, für die je nach Tätigkeit eine entsprechende Vergütung im Tarifvertrag festgelegt wird.

Tarifvertrag gilt bis neue Vereinbarung getroffen wird

Der Tarifvertrag gilt solange, bis beide Parteien, also Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberverband und Gewerkschaft eine neue Vereinbarung getroffen haben. Tarifverträge gelten nicht für alle Branchen. Gilt für die jeweilige Branche ein Tarifvertrag, dann muss der Arbeitgeber einem Angestellten nur dann Tariflohn zahlen, wenn er dem Arbeitgeberverband angehört, der den Tarif ausgehandelt hat und wenn der entsprechende Arbeitnehmer andererseits der tarifschließenden Gewerkschaft angehört. Beide Seiten müssen also Tarifvertragsparteien sein.

Allgemeinverbindliche Tarifverträge

Allerdings gibt es auch Tarifverträge, die als allgemeinverbindlich erklärt werden. Sie gelten dann für alle Arbeitgeber und alle Arbeitnehmer innerhalb der Branche bzw. des Tarifbereiches. Damit soll verhindert werden, dass ein Konkurrenzkampf zwischen Unternehmen zulasten der Löhne ausgetragen wird. Fast 72.000 Tarifverträge sind im deutschen Tarifregister eingetragen, davon sind knapp 500 allgemeinverbindlich.

Gesetzlicher Mindestlohn darf nicht unterschritten werden

Der seit 2015 geregelte gesetzliche Mindestlohn bleibt vom Tariflohn unberührt und darf in Tarifverträgen nicht unterschritten werden.

Bei einer Teilkostenrechnung werden nur Teile der Gesamtkosten den Kostenträgern zugerechnet. In der Regel sind dies die variablen Kosten, sodass zunächst eine Kostenspaltung in variable Kosten und Fixkosten erfolgt. Die Teilkostenrechnung dient der Ermittlung des Deckungsbetrags, des Break-Even-Points oder der kurzfristigen Preisuntergrenze und wird herangezogen, wenn es um eine Auftragsannahme etwa von Zusatzaufträgen oder die Entscheidung über die Ausgestaltung des Sortiments geht. Sie wird auch als Grundlage für die Entscheidung über Eigenfertigung oder Fremdbezug herangezogen.

Ein Teilzeitarbeitsverhältnis ist ein Arbeitsverhältnis, das nach den im Betrieb oder im Tarifvertrag üblichen Konditionen geführt wird, jedoch mit einer verkürzten Arbeitszeit einhergeht.

Gleichbehandlung von Teilzeitkräften

Teilzeitkräfte haben die gleichen Rechte wie Vollzeitkräfte. Der Arbeitgeber ist beispielsweise verpflichtet die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Gewährung des gesetzlichen Mindesturlaubs, und sonstige Fürsorgepflichten zu erfüllen. Ein Arbeitnehmer darf nicht anders behandelt werden, nur weil er in Teilzeit beschäftigt ist. Näheres hierzu wird im Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) geregelt.

Recht auf Teilzeitarbeit

Arbeitnehmer haben ein gesetzlich verankertes Recht auf Teilzeitarbeit bzw. eine Verringerung ihrer Arbeitszeit, wenn sie das Arbeitsverhältnis nach den ersten sechs Monaten bestanden haben. Dies gilt in der Regel für Betriebe ab einer Größe von 15 Arbeitnehmern und für den Fall, dass keine betrieblichen Gründe dagegensprechen. Der Arbeitnehmer muss seinen Wunsch zur Verringerung der Arbeitszeit mindestens drei Monate im Voraus äußern.

Beispiel

Martin arbeitet in einer Kommunikationsagentur. Die betriebsübliche Arbeitszeit liegt dort bei 40h pro Woche für eine Vollzeittätigkeit. Martin arbeitet jedoch nur halbtags und kommt so auf eine Arbeitszeit von 20h pro Woche. Er geht also einer Teilzeittätigkeit nach.

Sein Gehalt und Anspruch auf Urlaubstage verringern sich demnach entsprechend der Arbeitszeit. Martin erhält auch Leistungen einer betrieblichen Altersvorsorge, die entsprechend seiner Arbeitszeit geringer sind als die, seiner Vollzeit-Kollegen. Jedoch darf ihm die Unterstützung der betrieblichen Altersvorsorge nicht wegen seiner Teilzeittätigkeit verwehrt werden. Gilt für Martins Arbeitgeber ein Tarifvertrag, dann ist dieser auch für Martin anzuwenden. Ebenso darf Martin bei Betriebsratswahlen teilnehmen und sich aufstellen lassen.

Als Transaktion bezeichnen Ökonomen die gegenseitige Übertragung von Rechten, über die der Empfänger ab dem Zeitpunkt der Übertragung alleine als Eigentümer verfügen darf. Der klassische Fall ist „Waren gegen Geld”. Mit der Einigung von Käufer und Verkäufer über den Gegenstand der Leistung (Ware) sowie des Kaufpreises kommt ein Kaufvertrag zustande und es schließt sich die Übertragung der Verfügungsrechte an. Der Käufer erhält die Ware und darf als neuer Eigentümer alleine über die Verwendung entscheiden. Der Verkäufer erhält das Geld, das er in ein Vermögen übernimmt und alleine darüber verfügen darf. Transaktionen in der Wirtschaft sind aber oft viel komplexer. Auch Forderungen können in einer Transaktion Gegenstand einer Vermögensübertragung sein. Ebenso kann eine Transaktion aus Tausch, Leihe oder Vermietung bestehen.