Das Wintergeld ist eine Zulage und Alternative zur aktuellen Regelung des Saison-Kurzarbeitergeld. Die Mittel zur Finanzierung dieser Lohnersatzleistungen stammen aus der Arbeitslosenversicherung. Es handelt sich um eine steuerfreie Lohnersatzleistung.

Wintergeld und Saison-Kurzarbeitergeld

Arbeitgeber, deren Mitarbeiter berechtigt sind, Saison-Kurzarbeitergeld zu beziehen, können zudem oder ersatzweise auch Leistungen aus der Regelung zum Wintergeld erhalten. Das Mehraufwands-Wintergeld ist ein Zuschuss von 1,00 Euro pro Arbeitsstunde, der auf alle geleisteten Stunden zwischen dem 15. Dezember und 28./29. Februar anfällt. Das Zuschuss-Wintergeld bezuschusst Arbeitsausfall mit 2,50 Euro pro Stunde, wenn dieser durch Arbeitszeitguthaben ausgeglichen wurde und deshalb kein Saison-Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen wurde.

Beispiel

Die Bauarbeiter Werner, Robert und Anton arbeiten bei der Firma Zementfix. Ab Dezember sieht die Auftragslage dort wie jedes Jahr im Winter eher schlecht aus und aufgrund der Witterungsverhältnisse wird die Arbeit auf den meisten Baustellen vorübergehend eingestellt.

Das Unternehmen kann über die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit Saison-Kurzarbeitergeld beziehen. In Werners Fall bedeutet das, dass erdie steuerfreie Lohnersatzleistung bekommt und den Winter über weiterhin bim Unternehmen angestellt ist, aber nicht arbeiten geht.

Werners Kollegen Robert und Anton können aber auch Saison-Kurzarbeitergeld beziehen. Robert wird allerdings auf einer Baustelle eingesetzt, auf der auch jetzt im Winter gearbeitet wird. Dafür erhält er das Mehraufwands-Wintergeld, das heißt er verdient 1 Euro mehr pro Stunde als üblich.

Anton bleibt wie Werner zu Hause und baut seine Überstunden aus dem Sommer ab, wo die Auftragslage sehr ergiebig war. Weil Anton so kein Saison-Kurzarbeitergeld bekommt, wird ihm für jede Überstunde, die er abbaut das Zuschuss-Wintergeld in Höhe von 2,50 Euro gezahlt.

Als Wirtschaftsjahr wird der Gewinnermittlungszeitraum bezeichnet, für den die Betriebsergebnisse regelmäßig abschließend in einem Jahresabschluss buchmäßig festgestellt werden. Das Wirtschaftsjahr umfasst i.d.R. zwölf Monate und muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen.

Aufgabe des Wirtschaftsprüfers ist es, die Ergebnisse der nach vorgegebenen Regeln erstellten Jahres- und Konzernabschlüsse als unabhängiger Experte zu prüfen. Dabei muss er nicht sämtliche Geschäftsvorgänge prüfen, sondern kann selbst Prüfungsfelder festlegen.
Der Wirtschaftsprüfer prüft aber nicht nur, sondern berät auch, z. B. bei Unternehmensgründungen, Übernahmen oder Börsengängen. Hinzu kommen Beratungen in steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Auch im Zusammenhang mit Wirtschaftskriminalität werden Gutachten von Wirtschaftsprüfern angefordert.